Schließlich nach all den komplexen und wichtigen Shows noch etwas herzerwärmende Vaudeville-Unterhaltung: Im National Theatre findet nämlich auch die Wiedersehensfeier der glorifizierten schönen Mädchen aus den Wisemann-Follies statt, die sich nach all den Jahren anlässlich des Abriss ihres alten Theaters noch einmal treffen. Sie verläuft leider nicht besonders harmonisch. Imelda Staunton verliert den Verstand angesichts ihrer Kaffeetasse und Philipp Quast erleidet den spektakulärsten Nervenzusammenbruch der Musicalgeschichte. Lucie wäre gerne Jessie und Jessie Lucie. Und was wäre passiert, wenn sie die Straße genommen hätten, die sie nicht genommen haben? Fragen sie sich während der Party. Und in der Vergangenheit. Es ist in Wahrheit recht kompliziert und irrsinnig groß und personalintensiv und aufregend und anstrengend. Und voller summbarer Sondheim-Melodien. Das ist schwer zu übertreffen. Laß uns nach Hause gehn!

















