Schritt 2: Gib auf. Ein klein wenig.
Da trimmst du deinen Lebenslauf nahezu zur Perfektion und sägst hier und da die Ecken und Kanten weg. Großspurige Abteilungsleiter löchern dich mit sinnlosen Fragen, darüber welche Marken Zukunft haben und welche nicht, als hofften sie auf den Vorstellungsgespräch-Urknall. Müde vom immer wiederkehrenden Schauspiel ziehst du die Nummer durch. Dein perfektes Lächeln hält den Erwartungen stand, manchmal auch nicht. Jahre später erkennst du dann, dass es darauf nicht an kommt.
Es ist unser unstillbarer Wunsch stets glücklich sein zu wollen. Ein weites Feld, schließlich lässt sich auch Glück nicht so leicht in eine Schublade stecken. Und die Welt da draussen kann diesen Wunsch unschlagbar gut zu verkaufen. Wir lassen uns all zu leicht von ihrem Versprechen nach Glück einlullen. Kaufen, Klicken, Hashtaggen uns unseren Weg durch den Alltag. Doch bedeutet glücklich zu sein nicht vor allem, die die dir am Herzen liegen glücklich zu sehen? Und manchmal geht es sogar darüber hinaus. Wenn dich das seltene aber feine Gefühl überkommt die gesamte Welt umarmen zu können. Dein familiären Kreis nimmt plötzlich ungeahnte Dimensionen an und alles fühlt sich richtig an, groß und bedeutend. Ein Befreiungsmoment.
Es geht um die Vorstellung, das du die Dinge die du tust deshalb tust, um andere damit Glücklich zu machen. Du befreist dich vom Zwang deine Erfüllung zu finden, den einen richtigen Weg. Du tust die Dinge zunächst weil du sie gerne tust und um andere damit zu bereichern. Ist das schon Karma?
2. Auf dem Weg das zu finden was dich glücklich macht, überlege dir womit du andere glücklich machen kannst.













