Der Seelenkrieg zerrt an dir, bis du nicht mehr weißt, wer der Feind ist.
-eigenes

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Der Seelenkrieg zerrt an dir, bis du nicht mehr weißt, wer der Feind ist.
-eigenes
Wir sind dabei uns zu verlieren. Aber hey dir ist's ja scheinbar egal.
Mit dir ist jeder Tag mein Lieblingstag
BBF Vol.2 - CAT Nightcore
Du siehst mir in die Augen, aber siehst du auch die Version in mir die gestorben ist?
Nur weil du mich als Freundin verloren hast, bedeutet nicht, dass ich deine Feindin bin. Ich möchte dich weiterhin wachsen sehen. Nur eben nicht in meinem Garten.
„Ich idealisiere ihn nicht mehr“ erzählte ich meinem Therapeuten, „nicht mehr so sehr, jedenfalls.“ über dich. lass ich nichts kommen. beim Eingang einer jeden Nachricht wünsche ich mir dich als Absender. ich bin noch immer fixiert auf dich - das zu leugnen, wäre absurd. Aber die Fesseln samt Sicherheitsgurt lockern sich langsam. wenn du nicht auf mich reagierst. kann ich damit leben? dass du meinen Kontakt nicht suchst? Kann mich in keine Abgründe werfen, in denen ich bereits stecke. du bist nicht mein Untergang, aber auch nicht meine Rettung. Du kannst mir die Verantwortung für mich, mein Leben, meine Zukunft nicht abnehmen - und ich muss aufhören, dir meine Protagonistenrolle überzustülpen, und endlich wieder selbst handelnd zum Geschehen beitragen.
es gibt menschen die kommen um zu gehen. das weiß man. man weiß, was das potential zu bleiben hat. egal wie sehr man versucht sich selbst im zwiegespräch zu überzeugen, dass es nicht so ist. und dann gibt es menschen die kommen um zu bleiben. das sind menschen, mit deren anwesenheit in deinem leben du nicht gerechnet hast. sie sind plötzlich da und ehe du dich versiehst, so tief in dein herz hinein gelaufen, dass du nichts weiter tun kannst als sie dort bleiben zu lassen. sie bringen all ihre gepäckstücke mit. nach und nach packst du sie mit ihnen aus und sortierst nach "kann man noch tragen" und "das muss weg". sortierst nach guten und schlechten sachen. richtest ihnen den platz, den sie sich selbst gesucht haben schön ein und dann bleiben sie. dann, fangen sie an deine sachen mit zu sortieren. all die sperrigen möbelstücke herauszuräumen an deren ecken du dich immer wieder im vorbeigehen stößt. sie tauschen glühbirnen aus und schaffen licht in räumen die zuvor schon lange kein licht mehr erfahren haben. sie laufen durch dein ganzes innenleben und wenn du nicht aufpasst, finden sie sogar neue türen, zu neuen räumen. räume die du noch nie zuvor gesehen hast und von deren existenz du nicht einmal dunkel wusstest. und in jedem raum den sie betreten, lassen sie ein bisschen von sich selbst. ehe du dich versiehst, erwischst du dich dabei, wie dir zu jedem thema das dich betrifft, auch ein thema von diesen menschen einfällt. du erzählst sie so energetisch, als wären es deine eigenen geschichten. du freust dich über die erfolge so sehr, vielleicht fast noch mehr, als wenn es deine eigenen wären. du leidest wenn sie leiden. du verschmilzt ein wenig. auf eine gesunde weise. und immer wenn dir neues passiert, gehst du zunächst in deinen und dann in ihren raum. teilst bis es nichts mehr zu teilen gibt. das sind die menschen die bleiben. die wissen was sonst keiner weiß. die licht in dein dunkel und klarheit in dein chaos bringen. und selbst wenn dich das leben einmal von diesen menschen trennt, kannst du doch immer wieder zurück. denn das zimmer, wenn es auch noch so fern erscheint, ist immer offen. es gibt keinen schlüssel. und wenn du zurück kommst, bleibst du.