Ryan Robertson war Christ und schwul. Seine streng gläubigen Eltern schickten den 12-Jährigen zu Therapien, die ihn zu einem gottgefälligen Heterosexuellen umpolen sollten. Es misslang, Ryan flüchtete voller Selbsthass in die Drogensucht. Und starb mit nur 20 Jahren. Jetzt hat sein Schicksal dazu beigetragen, dass eine Gruppe von christlichen Fundamentalisten ihren Kampf gegen Homosexuelle aufgibt.
Der Artikel beschreibt den Leidensweg von Ryan, der sich bei seinen Eltern mit 12 Jahren outete und der ab diesem Zeitpunkt von seinen Eltern zu Exodus International geschickt wurde. Das ist eine Organisation die Homosexuelle zu Heterosexuellen umerziehen will, im christlichen Gewand.
Der Leidensweg von Ryan endete mit seinem Tod, denn letztlich trieb ihn die Umerziehungswut seiner Eltern zunächst in die Drogensucht und daraus resultierend in den Tod.
Exodus International hat sich inwzischen öffentlich entschuldigt und die Auflösung bekannt gegeben. Das betrifft den aktuellen Präsidenten und seine Arbeit. Andere Mitglieder werden, so steht dort ebenfalls zu lesen, die Arbeit fortführen, aber nicht mehr im Namen oder unter der Schirmherrschaft von Exodus International.
Gleichzeitig sind alle diese Artikel auf dem Exodus Blog mit Kontaktdaten gekennzeichnet, mit deren Hilfe der ehemalige Präsident zu Interviews eingeladen werden kann...
Die Elter des betroffenen Jungen haben inzwischen eine eigene Webseite installiert.
Links:
Exodus International
Wordpress Blog der Eltern













