Ich weiß nicht mehr, was das richtige Verhalten ist, weil ich all das toleriere, was die Person tut.
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Ich weiß nicht mehr, was das richtige Verhalten ist, weil ich all das toleriere, was die Person tut.
Ich bin einfach nur schockiert, traurig und wütend zugleich. Grundlegend verstehe ich dieses Handeln auch einfach nicht, es will beim besten Willen nicht in meinen Kopf.
Da gehen Menschen auf die Straße, um dafür zu demonstrieren, dass sie so sein dürfen wie sie wollen und lieben können, wen sie wollen und dann rast da ein Irrer mit einem Kleinbus in diese Menschen hinein, verletzt mehrere Menschen und tötet sogar eine Person. Das an sich ist schon schlimm genug und bringt mich an den Rand der Tränen, weil ich nicht verstehen kann, warum man hassen sollte, dass Menschen sich lieben.
Dann allerdings wird diese Tat von Rechten auch noch dazu genutzt, um ihre eigene, genauso menschenverachtende Ideologie zu pushen.
Ich will keinen Beistand von Rassisten und Faschisten. Ihr schert euch doch eh nicht um die queere Community, ihr wollt diesen Schwachsinn doch nur nutzen für euren eigenen Hass. Nur um in zwei Wochen wieder auf genau die Menschen zu zeigen, denen ihr heute euren „Beistand“ aussprecht. Geht doch in eure Bubble und macht das dort. Aber lasst die trauernden Menschen in Ruhe, die euch eh nur ein Mittel zum Zweck sind.
Ja. Heute trauere ich um die Person, die bei einer Kundgebung für Liebe und Respekt durch rücksichtslosen Hass gestorben ist. Ich bin mit meinen Gedanken bei denen, die immer noch um ihr Leben kämpfen und bei denen, die durch diese unmenschliche, unverständliche Handlung traumatisiert wurden. Und ja, es macht mir auch Angst, als trans feminine Person so etwas in diesen Zeiten zu erleben.
Morgen werde ich aber weiterkämpfen, für eine Welt in der jeder Mensch leben kann, wie dieser Mensch es möchte, ohne das Dritte verletzt, bedroht oder gar getötet werden. Morgen werde ich weiterkämpfen, für eine bunte, tolerante und freundliche Gesellschaft und Zukunft.
Ich werde mich von diesen Ereignissen nicht zurückschrecken lassen, ich werde meine Angst und meine Wut darüber genauso weiter als Antrieb nutzen, wie ich meinen Wunsch nach einer besseren Zukunft als Antrieb nutze. Ich werde nicht aufgeben. Egal was passiert.
Ich werde auch nicht im Ansatz versuchen, diese Handlungen zu verstehen oder sie schönreden. Rassismus, Faschismus und Intoleranz sind Geschwister die sich gegenseitig nähren und dagegen lohnt es sich zu kämpfen. Diese Welt ist groß genug für alle Menschen und sie ist reich genug, um uns alle satt zu machen.
Dieser Kampf ist nicht aus einer Ideologie entstanden, dieser Kampf ist für mich, für meine Freunde, jede queere Person und auch für jeden Menschen in der Zukunft, selbst wenn ich deren Meinung nicht teilen möchte, ich werde mein Leben lang nicht aufgeben, damit jeder Mensch in Frieden leben kann.
Toleranz
Ist dieser Mensch geistig reif genug, um das Konzept einer anderen Meinung zu ertragen? Frage dich das vor jeder anstehenden Diskussion...k
Für #Toleranz & #Vielfalt 🌈☮️✊🏻
#Pride #CSD #Diversität
"Warum sagst du immer wieder das du psychisch krank bist? Warum merkt man es immer? Benimm dich einfach Normal!"
- Ganz einfach, weil ich es immer bin. Ich habe keinen Knopf, um die Erkrankung abzustellen. Sie schränkt mein Leben immer ein. Du kannst nicht erwarten, dass die Symptome nicht da sind. Wenn die Symptome mein Leben nicht einschränken würden, dann hätte ich die Diagnose nicht!
Es wird immer von Akzeptanz und Toleranz geredet, aber das ganze nur solange, bis man Symptome bemerkt und nicht so funktioniert, wie man soll. Sobald man anders funktioniert als erwartet, ist es plötzlich ein Problem. Akzeptanz gibt es nur solange bis man nicht bemerkt das das gegenüber krank ist.
The Paradox of Tolerance, by Sir Karl Raimund Popper. (Say it louder for people in the back.)
And in German, slightly abridged / Und auf Deutsch (leicht gekürzt):
John Lennon sagte: "Wir leben in einer Welt, in der wir uns verstecken müssen, um Liebe zu machen, während am helllichten Tag Gewalt praktiziert wird."
Heute können wir sagen:
Wir leben in einer Welt, in der ein Telefon lauter vibriert, als ein Herz.
Wir leben in einer Welt, in der Lebensmittel voll mit Chemikalien sind, während Seife Getreide, Honig und Vitamine enthält.
Wir leben in einer Welt, in der die Fernsehgeräte immer dünner und die Menschen immer dicker werden.
Wir leben in einer Welt, in der Telefone intelligenter sind, als ihre Besitzer.
Wir leben in einer Welt, in der das Malen von Graffiti ein Verbrechen ist und das Töten eines Stiers, als Kunst bezeichnet wird.
Wir leben in einer Welt, in der es wichtiger ist, wie wir uns kleiden, als wie wir denken.
Wir leben in einer Welt, in der eine Pizza schneller da ist, als die Polizei oder ein Krankenwagen.
Wir leben in einer Welt, in der Tiere bessere Freunde sind, als Menschen.
Wir leben in einer Welt, in der wir nicht versuchen, Probleme zu lösen, sondern mit ihnen leben.
Wir leben in einer Welt, in der eine Beerdigung wichtiger ist, als der Verstorbene und eine Hochzeitsfeier bedeutender, als die Liebe.
Wir leben in einer Welt, in der die Medien voll von glücklichen Bildern und traurigen Menschen sind.
Wir leben in einer Welt, in der von einem Fußballer mehr verlangt wird als, von einem Politiker ...
Ich kann die Welt nicht ändern, aber ich kann anders sein.
Ich kann die Welt in mir ändern und damit auch die Welt der Menschen, um mich herum.
Sie ist möglich, diese Welt, die wir in unseren Herzen tragen.
Eine Welt voller Mitgefühl, Achtung und Toleranz.
Sie ist möglich, wenn jeder Einzelne von uns, seinen Beitrag dazu leistet.
Hier ist nichts unmöglich. Das "Unmögliche" dauert nur ein bisschen länger...
Sei du selbst die Person, die du gerne auf deinem Weg treffen würdest.
Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst!
Lennon sagte:
"Liebe ist die Antwort und du weißt es sicher; Liebe ist eine Blume und du solltest sie wachsen lassen."
Nicole von Merkelbeek