Erster Arbeitstag
Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei GoCloud. Ich war echt aufgeregt und hatte die Nacht auch nicht durchgeschlafen (ich bin mir nicht sicher, ob das am Jetlag liegt?). Also stand ich bereits um 5.30 Uhr auf, weil ich einfach auch nicht mehr muede war. Die zusaetzliche Zeit nutzte ich fuer ein Telefonat mit Oli. Da ich wirklich nervoes war, gab er mir ein bisschen Sicherheit. Dann machte ich mich auf den Weg zum Bus und hoffte, dass alles klappt. Ich war ueberpuenktlich da und es sah schon viel besser aus als gestern - die Tuer ging auf und es waren viele Menschen unterwegs. Bald lernte ich 3 meiner Arbeitskollegen bzw. Vorgesetzten kennen. David, Ben und aehm.. noch einen dessen Name ich gerade vergessen habe. Sie zeigten mir das Buero und erklaerten mir einiges. Sie meinten auch, dass es wohl sehr ueblich ist, dass es Erdbeben gibt und dass ich mich nicht wundern soll, wenn das Gebaude ploetzlich wackelt... (Wir sitzen im 7. Stock!) Na, da bin ich ja mal gespannt . Bei Ben hatte ich Schwierigkeiten zu folgen, da er seeehr schnell geredet hat und mein Englisch nun auch nicht perfekt ist. Alle drei "warnten" mich vor meinem 4.ten und letzten Arbeitskollegen - Simon. Na super, mit Simons habe ich ja schon super Erfahrungen gemacht . Er ist wohl im Gegensatz zu anderen Kiwi's nicht gerade gechillt und ein Ex-Armz Offizier. Bis jetzt habe ich ihn noch nicht kennen gelernt.. also mal abwarten.
Ben meinte ich werde in Zukunft mit PHP arbeiten, wovon ich leider noch wenig Ahnung habe. Also verbrachte ich die ersten 30 Minuten damit, mich in die Programmiersprache einzulesen. David, der Chef und mein Mentor ging mit mir dann erstmal Kaffee trinken und wir fuehrten etwas SmallTalk. Dann erklaerte er mir auch, was ich die naechsten Wochen machen werde und die erste Woche eher entspannt ist und ich alles kennen lernen soll. Er meinte auch, dass ich viel lernen werde und es nicht immer einfach sein wird. Finde ich super, meine groesste Angst war, dass es langweilig werden koennte.
Ich habe nicht alles 100%ig verstanden, aber ich werde yum Grossteil mit PHP programmieren und zwar (Kontakt-)Formulare fuer Wordpress, die mit dem Microsoft CRM kommunizieren und bestimmte Prozesse ausloesen sollen, um die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden zu verbessern. Ausserdem werde ich mit zu non for profit Kunden gehen und deren Beduerfnisse und Wuensche herausfinden und ihnen bei aktuellen Problemen helfen. Ich finde, es hoert sich super spannend an und denke, dass ich viel neues dazu lernen kann, was mir in Zukunft wirklich etwas bringt. Ich bin super froh, mein Praktikum in einem so tollen und interessanten Unternehmen machen zu duerfen.
Es ist zwar am Anfang echt schwierig, sich nur auf Englisch zu unterhalten, aber es wird mit der Zeit. Ich durfte heute auch gleich mit zu Bischop's Trust, eine kirchliche Organisation. Dort habe ich mich mit den zwei Verantwortlichen gut unterhalten und konnte Einblicke in deren Arbeit bekommen. Ich konnte nicht ganz rausfinden, was das fuer ein Unternehmen ist, aber die zwei mit denen wir gesprochen haben machen die Buchhaltung fuer mehrere Unternehmen. Die Dame hat mir gezeigt mit welchen Systemen sie arbeitet und was wichtig fuer sie und ihre Kunden ist.
Ein bisschen zu kaempfen habe ich noch mit der Tastatur - es gibt keine ae, oe oder ue und z und y sind vertauscht, ausserdem sind die Satzzeichen an anderen Stellen und die Enter-Taste. Ich denke mal mit der Zeit werde ich mich daran gewoehnen. Arbeitszeiten sind immer von 8 bis 5 mit einer Stunde Mittagspause. Die Mittagspause heute habe ich genutzt um den Bericht zu schreiben. Spaeter muss ich mir noch eine neuseelaendische SIM Karte kaufen, weil ich wohl auch ab und zu geschaeftlich Telefonate fuehren muss und das echt teuer wird mit der deutschen SIM Karte. Naja, das wird denke ich kein Problem. Da ich mittlerweile auch rausgefunden habe, mit welchen Bussen ich fahren darf und wo diese hin fahren, muss ich auch nicht mehr zum Supermarkt laufen.
Das Wetter hier verändert sich echt schnell. Die Nacht und den ganzen Tag über hat es geregnet, aber am Abend wurde es schöner. Also machte ich eine Busrundfahrt und schaute mir das ANZAC Day und War Memorial an (Bilder folgen). Dann fuhr ich zurück und unterhielt mich 1,5 Stunden mit meinem Mitbewohnern Andrew und David (sie heißen lustigerweise genau wie meine Arbeitskollegen). Ich habe mich mit meinem Englisch schon viel sicherer gefühlt, weshalb es echt Spaß machte mit den beiden zu quatschen. Entspannt und freudig auf den nächsten Tag lies ich den Abend ausklingen. Außerdem glaube ich, dass der Jetlag endlich weg ist. :-)
Liebe Gruesse eure Isi











