Die Musealisierung der Andersheit – Zur Aktualität ethnologischer Museen
In den letzten Jahren geraten ethnologische Museen als Orte der Ausstellung von Sammlungen aus nicht-europäischen Ländern zunehmend in die Kritik. In Frage gestellt wird vor allem das koloniale Erbe, aber auch die Darstellung von Andersheit und der Umgang mit eventuellen Rückgabeforderungen von Seiten der Herkunftskulturen. Um ein Zeichen der Aktualisierung ihrer Praxis zu setzen, haben sich einige dieser Museen umbenannt. Andere haben ihr Programm mit neuen Ausstellungsformaten erweitert, um Stereotypen zu brechen und die Sammlungen zugänglicher zu machen. Doch wie zeitgemäß sind diese Museen? Wie werden heutzutage außereuropäische Kulturen, bzw. wie wird Andersheit im deutschsprachigen Raum präsentiert?
Anhand der aktuellen Debatte rund um den Bau des Humboldt Forums in Berlin wurden vier Museumsexperten zur aktuellen Lage dieser Museen, zur Provenienzforschung, der Arbeit mit zeitgenössischen Künstlern und zu Herkunftsgemeinden sowie zu neuen Formaten der Ausstellungsvermittlung, befragt.
Ein Artikel von Katerina Valdivia Bruch
Die Arbeit mit Herkunftsgemeinden, den sogenannten „Source Communities“
Claudia Augustat, Kuratorin am Weltmuseum Wien
„Wir arbeiten bereits seit einigen Jahren mit Vertretern der Herkunftsgemeinden zusammen. Die Bandbreite ist dabei recht groß. Im Bereich Südamerika zum Beispiel arbeiten wir seit 2012 kontinuierlich mit den Sateré-Mawé in Brasilien zusammen. Obadias Batista Garcia und Ranulfo de Oliveira haben als Gastkuratoren an der Ausstellung „Jenseits von Brasilien“ mitgewirkt und sind auch bei der Entstehung der Schausammlung beteiligt. Ein Sateré-Mawé Filmemacher wird hier ebenfalls mit drei Filmen vertreten sein. Wir haben auch mit den Warí, auch aus Brasilien, gearbeitet: Bei einem Besuch in einer ihrer Gemeinden haben wir Objektfotos und Fotoaufnahmen aus den 1950er Jahren aus unserem Haus mitgebracht. Wir haben ein Interview für die Ausstellung aufgenommen, damit sie die Geschichte ihrer ersten Kontakte mit den Neo-Brasilianern selber erzählen konnten.
Wir versuchen generell die Perspektiven und Stimmen aus den Herkunftsgemeinden mit einzubeziehen, wobei das nicht immer einfach ist. Für Kooperationsprojekte dieser Art stehen weder eigenes Personal, noch ein eigenes Budget zur Verfügung. Ich setze daher auf die Zusammenarbeit mit Kollegen, die seit längerer Zeit mit einer bestimmten Gruppe zusammenarbeiten. Im Falle der Sateré-Mawé arbeiten wir mit Dr. Wolfgang Kapfhammer von der LMU München zusammen und bei den Warí mit Dr. Beth Conklin von der Vanderbilt University in Nashville. Dadurch ist eine kontinuierlichere Kommunikation möglich und die Projekte mit dem Museum sind in einem größeren Kontext eingebettet.
Wir hatten auch ein kleineres Projekt mit den Kanoê in Brasilien. Das war ein erster Versuch im Bereich des sogenannten Co-Collecting. Dabei haben die Kanoê selbst eine Sammlung für unser Haus angelegt. Das Co-Collecting wird sicher ein wichtiges Konzept für die Zukunft sein.“
Claudia Augustat, Jahrgang 1968, ist Ethnologin und seit 2004 Leiterin der Südamerika Sammlungen am Weltmuseum Wien. Sie setzt sich unter anderem intensiv mit Fragen zur Dekolonialisierung musealer Praxis auseinander und ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Humboldt Forums in Berlin.
Zeitgenössische Künstler und die Auseinandersetzung mit ethnologischen Sammlungen
Eva Raabe, kommisarische Direktorin des Weltkulturen Museums, Frankfurt am Main
„Das Weltkulturen Museum sammelt und präsentiert bereits seit den 1970er Jahren zeitgenössische, nicht-europäische Kunst. In den letzten 5 Jahren wurden Künstler der globalen Kunstszene eingeladen, nach Recherchen in den Museumssammlungen im Weltkulturen Labor eigene Arbeiten zu entwickeln. Die Ergebnisse waren äußerst ambivalent. Ein großer Teil der eingeladenen Künstler hatte sich vorher nie mit ethnologischen Objekten oder deren Herkunftskulturen beschäftigt. Sie führten Recherchen durch, die vielfach auf den von den betreuenden Museumskustodinnen und -kustoden bereits geleisteten Forschungen beruhten. Künstlerisch umgesetzt, fanden brisante Themen wie z. B. kolonialzeitliches Sammeln bei einem intellektuellen Kunstpublikum sicherlich eine stärkere Aufmerksamkeit. Die Bedeutung der Objekte selbst wurde dadurch nicht verständlicher. Ohne einen Dialog mit den Source Communities fanden wiederholt aus ethnologischer Sicht ethisch fragwürdige Verfremdungen und Aneignungen statt, die den Protokollen innerhalb der Herkunftskulturen zuwider liefen. Anders gestaltete sich die Arbeit, wenn sich Gastkünstler bereits vorher mit ethnologischen Inhalten auseinandergesetzt hatten, bzw. selbst aus den Herkunftsländern stammten, wie bei der aktuellen Ausstellung „A Labour of Love“, wo ältere und jüngere südafrikanische Künstler eingeladen wurden, um sich neu mit einer Sammlung südafrikanischer Kunst von 1986 auseinanderzusetzen. Ihre Perspektiven bereicherten die Rezeption dieser Kunstwerke enorm.“
Eva Raabe, Jahrgang 1957, ist Ethnologin. Seit 1985 ist sie Ozeanien-Kustodin des Weltkulturen Museums und zurzeit kommissarische Direktorin. Unter anderem arbeitete sie mit Künstlern in Papua Neuguinea und beschäftigte sich mit deren Rezeption durch ein europäisches Publikum.
Zur Vermittlung der Ergebnisse der Provenienzforschung
Hilke Thode-Arora (Museum Fünf Kontinente, München)
„Wir setzen bei Provenienzforschung zu kolonialzeitlichen Sammlungen auf unterschiedliche Erkenntnisprozesse und Perspektiven. Die klassisch-europäische Herangehensweise ist das Heben von schriftlichen und bildlichen Archivquellen zur Sammlungsgeschichte. Darüber hinaus kann die Expertise von Restauratoren, zum Beispiel zu regional begrenzt vorkommenden Materialien oder der Art der Herstellung und Verwendung, viel über die Biografie eines Objekts erzählen. Extrem wichtig ist uns die kontinuierliche, persönliche Zusammenarbeit mit Angehörigen der Herkunftsgesellschaften der Objekte. Zentrale und oft komplexe Aufgabe ist es dabei, genau jene Personen zu finden, die von ihrer Gemeinschaft autorisiert sind, Aussagen über die Objekte, deren Bedeutung und Geschichte zu treffen: Nicht jeder Angehörige einer Gesellschaft oder gar eines Nationalstaats ist seitens seiner Community mit der Deutungshoheit versehen, solche Stellungnahmen oder auch Repatriierungsforderungen abzugeben. Je nach Art der Objekte und Gemeinschaft sprechen wir mit Familienoberhäuptern, Klanchefs, Dorfältesten oder von den Source Communities explizit beauftragten Institutionen. Daher ist jeder Einzelfall anders und besonders: Eine für alle Fälle gültige Matrix der Provenienzforschung kann es bestenfalls auf sehr allgemeiner Ebene oder gar nicht geben. Wir vermitteln diese vielschichtigen Prozesse der Öffentlichkeit – nach Möglichkeit durch Einladung von Gastkuratoren der Source Communities – in Form von Vorträgen, Publikationen, Ausstellungen und Führungen.“
Hilke Thode-Arora, Jahrgang 1960, ist Ethnologin und seit 2010 als Research Fellow für Provenienzforschung kolonialzeitlicher Sammlungen am Museum Fünf Kontinente in München tätig, gegenwärtig im Rahmen eines EU-Projekts der University of Cambridge.
Das Humboldt Forum – Neue Formate für die Präsentation von ethnologischen Sammlungen
Viola König, Ex-Leiterin des Ethnologischen Museums, Berlin
„Das Konzept des Ethnologischen Museums ist mit Ausnahme einiger Großobjekte durchweg flexibel angelegt. Der Fundus von einer halben Million Objekten, tausenden historischen Fotos, Filmen, Audio- und Videoaufnahmen, das Ergebnis aktueller Forschungen an den Sammlungen, sowie aktuelle wechselnde Fragestellungen an die Objekte, erfordern einen schnelleren Wechsel als es bisher am Standort Dahlem mit seinen kompakten Vitrinenlandschaften möglich war. Die neue Präsentation wird daher auf flexiblen Ausstellungmodulen basieren, die bei Bedarf einzeln durch neue Ausstellungsmodule mit anderen Themen und passenden Exponaten ausgewechselt werden können. Diese sollen nicht mehr nur von den Kuratoren selbst, sondern unter Beteiligung von Künstlern, Angehörigen der Herkunftsgesellschaften oder internationalen Wissenschaftlern bestimmt und ausgearbeitet werden. So können die Exponate unter verschiedenen Gesichtspunkten mit unterschiedlichen Zugängen präsentiert werden. Schaumagazine mit verdichteten Objektpräsentationen ermöglichen einen partizipatorischen Zugang der Besucher zu einem weit umfangreicheren Teil der Sammlungen als bisher. Sie entscheiden selbst wie weit sie sich unter Zuhilfenahme digitaler Medien über die von ihnen ausgewählte Objekte informieren möchten. Anders als in Dahlem mit seinem abgelegenen Juniormuseum werden Juniorflächen, die insbesondere die Sichtweise und Interessen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen, über die gesamte Ausstellungsfläche verteilt. Sie greifen übergeordnete Themen auf, die auch in der Welt der Erwachsenen und in allen Kulturen von Bedeutung sind.“
Viola König ist Altamerikanistin und Ethnologin. Von 2001 bis 2017 hat sie das Ethnologische Museum in Berlin geleitet. Seit 2017 ist sie Direktorin für die Sammlungen im Humboldt Forum. Regelmäßig führt sie Forschungsprojekte im Bereich Mesoamerika, der pazifischen Nordwestküste und der Arktis durch.
Die Interviews wurden von Katerina Valdivia Bruch geführt.
Sie ist freie Kuratorin, Autorin und Kunstkritikerin, und schreibt regelmäßig für verschiedene Kunstmagazine und -publikationen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
(März 2016)
Links zum Thema
Weltmuseum Wien
http://www.weltmuseumwien.at
Weltkulturen Museum
http://www.weltkulturenmuseum.de
Museum Fünf Kontinente
http://www.museum-fuenf-kontinente.de/
Ethnologisches Museum
http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/ethnologisches-museum/home.html
Humboldt-Forum
http://www.humboldt-forum.de/startseite/
****
English version:
The Museumisation of Otherness: Current Issues about Ethnological Museums
In recent years ethnological museums, as places for exhibitions of collections from non-European countries, have come increasingly under fire. Questioned above all is the colonial heritage, but also the representation of otherness and the treatment of eventual claims for restitution of parts by the source cultures. To give an example of how they have been updating their practices, some museums have been renamed. Others have expanded their programmes to include new exhibition formats in order to break with stereotypes and make the collections more accessible. But, how contemporary are these museums? How are non-European cultures and how is otherness presented today in German-speaking regions?
Regarding the current debate on the construction of the Humboldt Forum in Berlin, we asked four museum experts about the present situation of these museums, their provenance research, their work with contemporary artists and source communities, but also new formats of mediating exhibitions.
An article by Katerina Valdivia Bruch
Working with Source Communities
Claudia Augustat, Curator at the Weltmuseum Wien (World Museum in Vienna)
“We have been working together for several years with representatives of source communities. The range is very broad. In South America, for example, we have been working continuously since 2012 with the Sateré-Mawé in Brazil. Obadias Batista Garcia and Ranulfo de Oliveira have participated as guest curators in the exhibition “Jenseits von Brasilien” (Beyond Brazil) and also took part in developing the displayed collection. In addition, a Sateré-Mawé film-maker will be represented here with three films. We have likewise collaborated with the Warí, also from Brazil. During a visit to one of their communities we brought with us photos of objects and other photographs from the museum taken in the 1950s. We recorded an interview for the exhibition, so that they could tell their own story of their first contact with neo-Brazilians. We generally try to integrate the perspectives and voices of the source communities, which is not always easy. For cooperative projects of this kind we have neither special staff nor a special budget. I therefore rely on collaboration with colleagues, who have worked with a specific group for a longer time. In the case of the Sateré-Mawé we worked together with Dr. Wolfgang Kapfhammer of the LMU Munich, and in the case of the Warí with Dr. Beth Conklin of Vanderbilt University in Nashville. This makes steady communication possible and embeds the museum projects in a larger context.
We also had a smaller project with the Kanoê in Brazil. This was a first attempt in the area of so-called “co-collectings”. The Kanoê themselves compiled a collection for the museum. Co-collecting will surely be an important concept for the future.”
Claudia Augustat, born in 1968, is an ethnologist and since 2004 has been Head of the South American Collections at the Weltmuseum Wien. Among other subjects, she is deeply interested in questions of decolonising museum practices. She is a member of the advisory board of the Humboldt Forum in Berlin.
Contemporary Artists and the Treatment of Ethnological Collections
Eva Raabe, Acting Director of the Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main
“The Weltkulturen Museum (Museum of World Cultures) has collected and presented not only non-European, but also contemporary art since the 1970s. In the last five years, artists active in the global art scene have been invited to carry on research in the museum collections and develop their own work in the World Cultures Laboratory. The results have been extremely ambivalent. Many of the invited artists have never been previously engaged in studying ethnological objects or theirsource cultures. They carried on research that was often based on investigations already done by the supervising museum curators. Translated in terms of art, controversial subjects, such as the collections from colonial times, certainly attracted greater attention in the intellectual art public. Thus the meaning of the objects was not made more intelligible. In the absence of dialogue with the source communities and from an ethnological point of view, there were again and again ethically questionable alienations and appropriations, which ran contrary to the protocols within the cultures of origin. This was not the case when the guest artists had previously studied the ethnological content or even themselves came from the source countries, as in the current exhibition “A Labour of Love”, where older and younger South African artists were invited to treat anew a collection of South African art from 1986. Their perspectives enriched the reception of this art immensely.”
Eva Raabe, born in 1957, is an ethnologist. Since 1985 she has been curator of the Oceania Collections of the Weltkulturen Museum and is currently the museum’s Acting Director. Among other activities, she has worked with artists in Papua New Guinea and studied their reception by a European public.
Mediating the Results of Provenance Research
Hilke Thode-Arora, Museum Fünf Kontinente, Munich
“In provenance research on collections from colonial times we rely on various cognitive processes and perspectives. The traditional European approach is to excavate written and pictorial archival sources on the collection history. In addition, the expertise of restorers – for example, on the restricted occurrence of materials or the kind of production and application – can tell us a lot about the biography of an object. Very important to us is the continuous and personal collaboration with members of the object’s societies of origin. A central and often complex task is finding exactly those persons who are authorised by their community to make statements about the objects, their meaning and history. Not every member of a society or even of a nation state is given the interpretive prerogative by his community to make such statements or issue repatriation requests. Depending on the type of object and the community, we talk with family heads, clan chiefs, village elders or institutions expressly authorised by the source communities. Each individual case therefore is different and special: a matrix valid for all cases of provenance research is possible at best at a very general level or not at all. We communicate these complex processes to the public in the form of lectures, publications, exhibitions and tours, if possible by inviting guest curators from the source communities.”
Hilke Thode-Arora, born in 1960, is an ethnologist. She has worked since 2010 as a Research Fellow in provenance research for the collections of the colonial era at the Museum Fünf Kontinente (Five Continents Museum) in Munich, currently as part of an EU project of the University of Cambridge.
The Humboldt Forum – New formats for the Presentation of Ethnological Collections
Viola König, former Head of the Ethnological Museum, Berlin
“With the exception of some large objects, the concept of the Ethnologisches Museum (Ethnological Museum) is consistently flexible. The holdings of half a million objects, thousands of historical photographs, films, audio and video recordings, the findings of current research on the collections and varying issues pertaining to the objects require more rapid transitioning than was possible at the Dahlem venue, with its compact display case landscape. The new presentation therefore will be based on flexible exhibition modules which can be individually replaced by new exhibition modules with other themes and matching exhibits. These will no longer be chosen and developed by the curator alone, but with the participation of artists, members of the societies of origin and international scholars. In this way the exhibits can be presented from various points of view with different approaches. Display cases with their condensed presentation of objects allow the viewer a participatory access to a far larger part of the collection than before. The viewers decide on their own the extent to which they want to avail themselves of the help of digital media to be informed about the objects they have chosen to look at. Unlike in Dahlem, with its out-of-the-way Junior Museum, the areas that take special consideration of the perspectives and interests of children and young people will be spread over the entire exhibition space. They take up overarching themes that are also of importance in the adult world and in all cultures.”
Viola König is an anthropologist of the Early Americas and an ethnologist. She has been head of the Ethnological Museum in Berlin from 2001 until 2017. Since 2017 she works as Head of Collections at the Humboldt Forum. She regularly conducts research projects in Mesoamerica, the Pacific Northwest Coast and the Arctic.
The interviews were conducted by Katerina Valdivia Bruch. She is a Berlin-based freelance curator, writer and art critic, and contributes regularly to various art magazines and other art-related publications.
(March 2016)
Related links
World Museum Vienna
http://www.weltmuseumwien.at
Museum of World Cultures, Frankfurt am Main
http://www.weltkulturenmuseum.de
Five Continents Museum
http://www.museum-fuenf-kontinente.de
Ethnological Museum
http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/ethnologisches-museum/home.html
Humboldt Forum
http://www.humboldt-forum.de/startseite/
Bildnachweise/Photo credits:
1. Claudia Augustat | Foto/Photo: Doris Prlic
2. Eva Raabe | Foto/Photo: Michael Wiener
3. Hilke Thode-Arora | © Museum Fünf Kontinente
4. Viola König | Mit freundlicher Genehmigung von/Courtesy Viola König












