~ Ein Gotteskind, der höchste Stand ~
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"Sehet, welch eine Liebe bat uns der Vater erzeiget, dass wir Gottes Kinder heißen sollen ! "
1. Joh. 3,1a
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Der alte Apostel Johannes ist aufs tiefste ergriffen von dieser erhabenen Tatsache. Er war schon viele Jahre im Besitz und Genuss der Gotteskindschaft, aber sie ist ihm nichts Alltägliches geworden, seine Seele wird immer neu von Anbetung und Staunen ergriffen, wenn er an die herablassende Liebe Gottes denkt.
Er möchte, dass allen Menschen die Augen aufgehen für diese unendliche Liebe. Vor allem aber sollen die Gläubigen sie immer neu beherzigen, darum ruft er aus: Seht; macht die Augen weit auf! Er sagt nicht: seine Kinder, sondern Gottes Kinder, also Kinder des Allmächtigen, des Höchsten, des unumschränkten Herrschers der ganzen geschaffenen Welt.
Ihm dürfen wir so nahestehen wie Kinder dem Vater.
Er erbarmt sich über uns, er sorgt für uns, pflegt und ernährt, behütet und beschützt uns wie ein Vater seine Kinder.
Wer dem Kind etwas zuleide tut, der greift dem Vater nach dem Augapfel. Wer sie ängstet, der ängstet ihn auch (Jesaja 63, 9).
Es gibt keine höhere Würde auf Erden und keinen vornehmeren Stand, als ein Gotteskind zu heißen.
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Und wer es ist, der hat Vorrechte und geniesst Vorzüge, die gar nicht auszusagen sind.
Er darf Gott allezeit nahen, ihm alles sagen, was ihn drückt und beschwert, und der Vater hört sein Kind, er verschmäht das arme Bitten nicht, das im Namen Jesu zu ihm aufsteigt.
Ein Gotteskind steht unter der ganz speziellen Fürsorge des Vaters, und diese Fürsorge erstreckt sich bis ins Kieinste: die Haare auf dem Haupte sind alle gezählt.
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Es scheint oft, als sei ein Gotteskind der Spielball fremder, sogar finsterer Gewalten. Doch in Wahrheit befindet es sich einzig und allein unter der Pflege, Aufsicht und Zucht seines himmlischen Vaters.
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Alle Leiden sind Erziehungsmittel der liebevollen göttlichen Weisheit.
Auch die Anläufe Satans müssen Gotteskinder nur noch mehr in die Arme ihres himmlischen Vaters treiben.
Unter den Stürmen wird das Feuer der Liebe zu Gott um so mehr angefacht. Was gegen sie anprallt, bewirkt nur, dass sie sich um so fester gründen und tiefer wurzeln in dem Boden der ewigen Liebe.
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Für Gotteskinder gibt es kein Unglück.
Alles muss ihnen zum Besten dienen oder mitwirken, dass sie ihr großes und herrliches Ziel erreichen.
Gotteskinder dürfen auch einst erben, ihren reichen Gott beerben.
Eigentlich ist Jesus, der Sohn Gottes, der Erbe. Ihm hat Gott alles, was er hat, übergeben. Und die Söhne Gottes sind Miterben des eingeborenen Sohnes.
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Ein Gotteskind heißen und sein dürfen, ist das Höchste, was es gibt.
Wie wird der Mensch durch die Liebe geadelt, und wie wird er durch den Weltsinn und die Sünde erniedrigt!
"Ohne Gott ankerlos - mit Gott reich und groß!"
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Unselige Blindheit, die an diesem Glück vorbeistürmt!
Wohl dem, dessen Auge sich hierfür öffnet!
Wohl dem, der diese einzige kostbare Perle in seinen Besitz bringt
und treu bewahrt!
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~ Carl Eichhorn ~
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1. Johannes 3,1:~Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat~
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Quelle: evangeliums.net