Sean Piñeiro hat einen ziemlich coolen Namen, ein sehr großes linkes Ohr (siehe Foto) und steht seit einiger Zeit bei Ki Records, dem Label des Ambient-Techno-Virtuosen Christian Löffler, unter Vertrag. Ende Juni ist dort Piñeiros erstes Album Saved Once Twice erschienen.
(Quelle: www.dieaufhebung.de, Matthias Heiderich)
Piñeiro hat es nach kleineren Umwegen vom US-Bundesstaat Virginia über Utrecht, New York City und Barcelona schließlich - wie es sich gehört - in die Hauptstadt der europäischen Elektro-Szene Berlin verschlagen. Auf dem Debüt des gebürtigen Amerikaners finden wir viele atmosphärische, sample-basierte Tracks, die in ihrer Machart sehr an zeitgenössische Strömungen der alternativen, elektronischen Musik angelehnt zu sein scheinen, ganz konkret habe ich dabei den Australier Ta-ku im Kopf. Robert Henschel vom Musik-Blog Die Aufhebung schreibt in diesem Zusammenhang von einer "süßlichen Wehmut - Rotweinschwere", die den reduzierten, mosaikartig zusammengefügten Produktionen von Piñeiro innewohnt und spätestens seit Nicolas Jaars Space Is Only Noise absolut konsensfähig geworden ist. Wer sich offenen Ohres durch Saved Once Twice hört, den nehmen Piñeiros vertrackte Kompositionen mit auf eine Reise voller urbaner Anekdoten und vielfältiger Inspirationsquellen.
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