Die Grenzen des Wachstums rückten mit dem Bericht des Club of Rome (ein Zusammenschluss von Experten verschiedener Disziplinen aus mehr als 30 Ländern) von 1972 ins Zentrum der gesellschaftspolitischen Debatte.
Und weil der größte negative Umweltfaktor der Menschheit die Produktion neuer Produkte ist, auch in das Zentrum der Debatte um die Aufgaben und Verantwortung von DesignerInnen.
Vor allen Dingen in der westlichen Welt ist ein exorbitantes Mengen- und Größenwachstum zu verzeichnen und das, obwohl der Earth Overshoot Day (Tag des laufenden Jahres an dem die menschliche Nachfrage an natürlichen Ressourcen das Angebot und die Kapazität der Erde, zur Reproduktion der Ressourcen inerhalb eines Jahres, übersteigt) jedes Jahr früher zu bemessen ist.
Was bedeutet diese Entwicklung für DesignerInnen, vor allen Dingen wenn man annimmt, dass bis zu 90% der Auswirkungen, die Produkte auf die Umwelt haben, bereits im Entwurf definierbar sind.
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Claudia Banz, Social Design: Gestalten für die Transformation der Gesellschaft, Bielefeld 2016
Club of Rome, Grenzen des Wachstums, 1972
Harald Welzer, Selbst Denken: Eine Anleitung zum Wiederstand, Frankfurt am Main 2015













