Geständnis einer Ex-Haferlatte-Trinkerin
Früher stand ich jeden Morgen brav in der Schlange, Becher in der Hand, und bestellte das, was alle bestellten: „Einen Haferlatte, bitte.“ Ich fühlte mich gesund, modern und nachhaltig. Mein Instagram war voll mit perfekt inszenierten Milchschaum-Herzen. Mein Blutzucker schoss hoch, mein Insulin rannte hinterher – und mein Fettabbau legte sich hin und schnarchte.
Dann lernte ich Butter im Kaffee kennen. Erst dachte ich: „Das ist doch ekelhaft.“ Zwei Schlucke später dachte ich: „Das ist doch genial.“ Keine Kohlenhydrate, pure Energie, kein Hunger bis mittags. Und irgendwie fühlte sich mein Gehirn an, als hätte es gerade Urlaub gebucht.
Heute? Kein Hafer mehr. Keine Blutzuckerachterbahn.
Ein kleiner Tipp für die Haferlatte-Bros: Lass es mit der Haferlatte, dann klappt’s auch mit der Morgenlatte. ;-)














