Für alle, die am Samstag in Hamburg beim CSD sind:
(die folgenden Infos sind nicht von mir, die Quelle ist unten verlinkt)
Die-In des trans /tina* und Sexarbeiter*innen-Blocks auf dem CSD Hamburg
Am 1. August veranstaltet der trans* und Sexarbeiter*innen-Block auf dem CSD Hamburg ein Die-In. Mit dieser gewaltfreien Protestform machen die Teilnehmenden auf die zunehmende Gefährdung queerer Menschen und die Verschlechterung ihrer Lebensrealität aufmerksam.
Anlass sind unter anderem der Anschlag in Berlin, die geplante Hamburger Meldedatenverordnung, die drohende Schließung der 4Be TransSuchtHilfe sowie die geplante Zentralisierung der medizinischen Versorgung für trans Menschen.
Treffpunkt: 12:00 Uhr, Lübecker Straße, Startplatz 41 (trans* und Sexarbeiter*innen-Block).
Die-In: Kreuzung Steintorwall/Mönckebergstraße, am Hauptbahnhof Süd. Uhrzeit ca. 13:00 Uhr +/- 60 Minuten
Quelle:
Der Aufruf auf Instagram:
https://www.instagram.com/p/DbVCloZKZwR
Den ausführlichen Aufruf und weitere Infos gibt's unten:
Aufruf
Hamburg, 27. Juli 2026 – Angst gehört für viele queere Menschen längst zum Alltag. Der Anschlag in Berlin hat erneut gezeigt, wie verletzlich unsere Community ist. Deshalb darf im Umgang mit diesem Gewaltakt das Motiv nicht geleugnet werden. Transfeindlicher Aktivismus wird zunehmend fanatischer – und ist für Menschen wie uns lebensgefährlich.
Wie bekannt wurde, plant die Hamburger Innenbehörde eine neue Meldedatenverordnung nach dem Vorbild Baden-Württembergs. Für trans Personen bzw. Menschen, die ihren Personenstand nach dem Selbstbestimmungsgesetz geändert haben oder zukünftig ändern, hätte dies schwerwiegende Konsequenzen: Ihre Daten – einschließlich abgelegter Vornamen und dem zugewiesenen Geschlechtseintrag bei Geburt – würden künftig gegenüber allen Hamburger Ämtern offengelegt.
Dies wäre ein massiver Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung und erhöhte das Risiko von Diskriminierung, Fehlbehandlung und Gewalt. Solch ein Eingriff bringt keinen Nutzen für die Gesellschaft oder die Behördenabläufe, sondern knüpft an Traditionen im deutschen Recht an, über marginalisierte Gruppen staatlich zu verfügen und sie mit bürokratischen Zumutungen zu belasten. Die Folgen für die psychische Gesundheit von trans*, inter* und nicht-binären Menschen sind erkennbar und messbar.
Parallel dazu plant die Sozialbehörde, die Förderung und Arbeit der Beratungsstelle 4Be zum 31. Dezember 2026 einzustellen – einer der zentralen Anlaufstellen für trans und genderdiverse Menschen in Hamburg. Darüber hinaus droht im kommenden Jahr eine drastische Einschränkung der medizinischen Versorgung: Sie soll künftig nahezu ausschließlich im Rahmen der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) stattfinden. Für Hamburg würde das bedeuten, dass die medizinische Versorgung von trans Menschen faktisch auf eine große Klinik konzentriert würde.
Dies käme einer Pathologisierung der Versorgung gleich und würde die Zugänge für viele Betroffene massiv erschweren.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen haben wir uns entschlossen, unseren Protest auf dem diesjährigen CSD Hamburg in Form eines Dieins sichtbar zu machen. Während der Demonstration wird sich der gesamte trans Block auf die Straße legen.
Wir machen damit deutlich: Diese politischen Planungen nehmen die Schädigung und letztlich den Tod von trans Menschen billigend in Kauf.
Wir rufen alle solidarischen Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen dazu auf, sich dem trans Block anzuschließen und sich zahlreich am Diein zu beteiligen. Sichtbarkeit und gemeinsamer Protest sind in dieser Situation unverzichtbar.
Kontakt & weitere Informationen
Für Rückfragen, Interviews oder Hintergrundgespräche stehen wir gerne zur Verfügung.
Deutsche Gesellschaft für Trans- und Intergeschlechtlichkeit e.V. (dgti)
VLSP* – Fachverband für queere Menschen in der Psychologie e.V.
enby:galactic+trans:tastic
Hanse XMen
TDORHamburg
TRANS*COMMUNITY HAMBURG
Trans*Hafen
Schwesternzeit
Ragazza e.V.
Sperrgebiet
LAG Queer Die Linke
[in eigener Sache: die Grafik auf dem Sharepic ist KI-generiert. Während ich das grundsätzlich nicht gut finde, ist sie Teil des Aufrufs, weshalb ich sie trotzdem hier teile.]
In der Hoffnung auf trockenes Wetter plant AktivistA auch dieses Jahr wieder, ein paar Prides zu besuchen. Dabei kooperieren wir wie so häufig mit den lokalen Stammtischen/Treffs und Aspec*German.
Der Start ist wie immer in Süddeutschland. Bei Interesse am Mitdemonstrieren könnt ihr einfach auftauchen oder uns bzw. den Aces und Aros Hamburg kurz Bescheid geben. Nutzt dazu unser Kontaktformular, den Aspec*German-Discord, oder, wenn ihr sie schon kennt, die einschlägigen Kanäle. Wir freuen uns über fantasievolle Looks in ace, aro oder apl Farben, sie sind aber logischerweise keine Pflicht.
Zunächst die Terminübersicht ...
Samstag, 7. Juni, CSD Karlsruhe: Fußgruppe bei der Demo.
Samstag, 14. Juni, CSD Pforzheim: Infostand.
Samstag, 26. Juli, Stuttgart Pride: Fußgruppe bei der Demoparade
Sonntag, 27.Juli, Stuttgart Pride: Infostand bei der AIDS-Hilfe-Hocketse
Freitag, 1. August bis Sonntag, 3. August, Hamburg Pride, Infostand beim Straßenfest.
Demogruppe am 2. August organisiert durch Asexuelle & Aromantische Community Hamburg.
Ein paar Hinweise, und: Eure Prides brauchen Euch!
Zur Basis-Ausrüstung gehören neben zum Wetter passender Kleidung und Sonnenschutz auch Lärmschutz, alkoholfreies Trinken, ggf. Snacks und individuelle Bedarfe.
Achtet bitte auf euch, egal zu welcher Pride-Veranstaltung ihr geht. Schaut vorher, ob die Veranstaltenden Tipps und Sicherheitshinweise für euch haben. Das gesellschaftliche Klima ist rauer geworden, und selbst falls bis Juni irgendwer den Mut hat, ein Verbotsverfahren gegen die AfD einzuleiten: Die Nazis und religiösen Fundis werden davon leider nicht weniger.
Gleichzeitig springen aus diversen Gründen Sponsoren ab -- mal, weil die Wirtschaftslage nicht gut ist, mal, weil das Fähnchen im Wind bequemer ist. Alle Organisationen, die CSDs veranstalten, freuen sich über Spenden, klar. Aber manchmal müssen CSDs in eurer Nähe um ihre Existenz kämpfen. Wenn ihr Geld übrig habt, könntet ihr zum Beispiel einen CSD-Verein mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützen.
På lørdag finder Hamburg Pride sted, og vi har modtaget en invitation fra det aseksuelle community dernede: De holder et meetup og er repræsenterede i paraden. Derudover har de en infobod for organisationen Aktivista (den eneste officielle tyske organisation for aseksuelle).
Hvis nogen er interesseret i at deltage i arrangementet, skal man være så velkommen - som Aktivista skriver, så ville være fantastisk at byde dig velkommen!
Mere info kan findes på: https://discord.gg/V3jhHfDQvj
A devastating incident happened yesterday [August 3rd] at our first CSD (Pride) Demo - our truck with our siblings from Queer Refugees Support was burnt due to overheating. The audio equipments and laptop were damaged. Our groups have invested so much energy and time to make yesterday’s event possible for our siblings to march together despite our limited sources. Queer Refugees Support Hamburg has started fundraising to help cover the damage cost. We’re asking your help to share and donate if you can.
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