Der Kragen, das Alter, der Hals. Eigentlich hatte ich Hans-Peter Korff als gediegen gekleideten Siegfried Drombusch in Erinnerung, aber erstens hat man in der Serie keinen Blick auf die Socken zugelassen, und zweitens belehren mich diese aktuellen Fotos eines Besseren: Korff gehört zu den Junggebliebenen, den Sorgenfreien, den Männern mit V-Ausschnitt unter dem Sakko. Und lebensbejahende Farbkombinationen mag er auch, nicht nur bei seiner Kleidung. Schon höre ich sie wieder, die wohlmeinenden Ehegattinnen und Kaufhausverkäuferinnen, wie sie dem ratsuchenden Herrn versichern, das Sakko sähe auch mit T-shirt drunter ganz lässig aus und, vor allem, sei das mittlerweile “völlig in Ordnung”, sich legerer zu kleiden. Aber, meine Damen, sehen Sie sich doch die Hälse der Herren vorher an, wenn diese sie schon selbst nicht bemerken. Natürlich können Männer in einem gewissen Alter und bei bestimmten körperlichen Voraussetzungen so ziemlich alles tragen und es ist in Ordnung. Aber ab einem bestimmten Grad des Faltenwurfs und parallel einsetzender Körperröte (Sonnenbrand vom Aufenthalt auf der Finca in Sa Coma?) empfiehlt es sich, den Hals zu bedecken. Das wissen Leute wie Dieter Meier und Tom Wolfe. Ähnliches gilt für kurze Hosen und alle sonstigen zu kurz geratenen Kleidungsstücke, dazu komme ich bestimmt auch noch. Quelle 1 Quelle 2













