Kassel zeigt die Absender von Hassmails an
» Die Stadt Kassel wehrt sich juristisch gegen die Absender von Hassmails. Auslöser war eine Empörungswelle über eine Kita, in der es angeblich keine Weihnachtsfeier geben sollte – aus Rücksicht auf andere Kulturen.
Mit Strafanzeigen wehrt sich die Stadt Kassel gegen die Absender von Hassmails. Anlass ist ein Gerücht, das kürzlich für Aufregung sorgte: Eine städtische Kita würde Weihnachten nicht feiern, hieß es, aus Rücksichtnahme auf andere Kulturen – die HNA hatte das berichtet. Die Folge: Die Stadt erhielt empörte und hasserfüllte Mails.
Nachdem die Zuschriften rechtlich geprüft wurden, wird Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) nun Anzeige gegen die Absender erstatten, teilte die Stadt am Freitag mit. In 13 Fällen handele es sich um Strafanzeigen wegen des Verdachts der Beleidigung, in je einem Fall auch wegen Volksverhetzung und Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen.
In der Diskussion um die umstrittene Kita stellte die Stadt noch einmal klar, dass die Kasseler Kitas sich an den Richtlinien des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans orientierten: Sie gestalteten wie alle anderen städtischen Einrichtungen seit Jahren die Vorweihnachtszeit festlich und lebten die mit dem Weihnachtsfest verbundenen christlichen Traditionen. «
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Quelle: Hessenschau (hessenschau.de) © 2016
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Die Stadt Kassel wehrt sich juristisch gegen die Absender von Hassmails. Auslöser war eine Empörungswelle über eine Kita, in der es angeblich keine Weihnachtsfeier geben sollte - aus Rücksicht auf andere Kulturen.