Na, ihr lieben Rad-Enthusiast*innen und alle, die es noch werden wollen! 👋
Gestern war ja der Schreck groß: Meine geliebte 360-Grad-Kamera hat beim „Ausritt“ am Wochenende leider einen kleinen Schaden davongetragen.
Beschädigte Frontlinse der Insta
So ein Mist! 😩 Aber, hey, wo ein Sturz, da auch eine Gelegenheit! Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich euch diesen super praktischen Begleiter noch gar nicht richtig vorgestellt habe. Asche auf mein Haupt!
Das holen wir jetzt nach!
Tatsächlich spukt in meinem Kopf ja schon länger die Frage herum, wie ich meine Touren festhalten kann, ohne ständig absteigen und das Handy zücken zu müssen. Und ja, ich hatte auch schon so einige Kameras am Start, zum Beispiel die Osmo Action. Das Problem an denen war aber immer das Gleiche: Sie filmen nur, wohin sie zeigen. Das heißt, wenn links oder rechts ein Wahnsinnsmotiv aufgetaucht ist und ich geradeaus gefahren bin, war es futsch! Und ganz ehrlich, wer will schon ständig anhalten, um Bilder zu machen? Ich will doch fahren! 🚴♂️
Insta am Brompton
Tja, und so kam ich auf die glorreiche Idee, mich mal bei den 360-Grad-Kameras umzusehen. Man hört und liest ja immer wieder davon. Anschauen hieß in meinem Fall: Ich habe einfach eine künstliche Intelligenz befragt (fragt mich nicht mehr, welche – das Radeln macht den Kopf frei 😉), die mir mal ganz entspannt erklärt hat, wie diese Wunder-Cams überhaupt funktionieren.
Dazu gleich mehr!
Schließlich bin ich auf einem Preisvergleichsportal gelandet und habe mich für eine Insta360 X3 entschieden. Für meine Ansprüche bot sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Gesagt, getan: Am 3. Juli dieses Jahres habe ich das gute Stück aus der Paketstation geholt und seitdem an meinen Rädern im Einsatz. Dazu gehören natürlich auch die diversen Halterungen, die ich euch hier im Bild einmal zeige.
Insta auf Rollei Monkey Pad
Bevor wir uns noch mehr Bilder anschauen, tauchen wir aber erstmal in die Technik ein. Haltet euch fest, es wird spannend – aber versprochen: kein Tech-Talk-Kauderwelsch!
🎥 Wie funktioniert so eine 360-Grad-Kamera eigentlich?
Im Grunde ist das Prinzip genial einfach, auch wenn die Umsetzung High-Tech ist: Eine 360-Grad-Kamera, wie meine Insta360 X3, besitzt meistens zwei gegenüberliegende Ultra-Weitwinkel-Objektive (oft Fisheye genannt). Jede dieser Linsen nimmt einen Bereich von deutlich über 180^\circ auf. Das Spannende passiert dann in der Kamera-Software oder später beim Bearbeiten (das nennt man „Stitching“): Die Bilder und Videos der beiden Linsen werden nahtlos zu einer einzigen, kugelförmigen Aufnahme zusammengesetzt. Stell dir vor, du packst die gesamte Welt um dich herum in eine Kugel. Das Ergebnis ist ein komplett lückenloses 360^\circ-Panorama. Und das Beste: Wenn du filmst, musst du dir keine Sorgen um den Ausschnitt machen, weil du einfach alles aufnimmst. Du kannst später in Ruhe entscheiden, welche Perspektive (oder welcher „Frame“) am Ende im fertigen Video oder Bild zu sehen sein soll – „Reframing“ nennt man das! Einfach genial für uns Radler*innen, oder?
🚲 360-Grad-Kamera vs. Action-Cam: Wo ist der Unterschied?
Klar, eine Action-Cam wie die Osmo oder die GoPro ist robust, kompakt und macht gute Bilder – aber sie filmt eben nur in eine Richtung mit einem festen Blickwinkel (Field of View). Du musst also vor der Aufnahme genau wissen, was du filmen willst, und die Kamera entsprechend ausrichten. Die 360-Grad-Kamera ist da viel flexibler. Sie nimmt, wie gesagt, die komplette Szene auf. Dieser große Unterschied macht das Reframing erst möglich. Mit einer 360-Grad-Kamera kannst du dich voll aufs Radfahren konzentrieren und später entscheiden, ob du den Baum links, den Fluss rechts oder einfach nur deine schweißnasse Visage sehen willst. 😅 Das ist wie ein Sicherheitsnetz für verpasste Momente! Außerdem haben viele 360-Grad-Kameras – und damit sind wir wieder beim magischen Unsichtbaren Selfie-Stick – spezielle Algorithmen, die Zubehör wie Selfie-Sticks oder bestimmte Hal...