Weltende - Jakob van Hoddis => Analyse
Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, In allen Lüften hallt es wie Geschrei. Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei Und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.
Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken. Die meisten Menschen haben einen Schnupfen. Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.
=> Schon die Überschrift weist auf eine trostlose Zeit hin, in der das Gedicht spielt, Menschen verlieren ihre Hoffnung und schließen mit ihrem Leben ab. Der Titel verkörpert perfekt das Hauptthema des Kriegsexpressionismus an den erhalt ihre Zivilisation nicht mehr glauben.
Van Hoddis zeigt sich mit Aussagen "Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei" (V.3) oder "Die meisten Menschen haben einen Schnupfen" (V.7), stark ironisch. Er schildert irnosich und sarkastisch der bürgerlichen Welt und verdeutlicht, dass die Leute keine Angst vor eine Naturkatasptrohe haben, sondern die früchten vor ihre Lebensweise, die durch Angst vor Veränderung, Krieg, Kritiklosigkeit, Willenlosigket und Blindheit geprägt ist und durch dem Untergang geweiht ist.
Weltende - Quellenangabe Buch. Texte, Themen und Strukturen, S.398.
https://dokumente-online.com/gedichtanalyse-jakob-van-hoddis-weltende.html
http://www.rhetoriksturm.de/weltende-van-hoddis.php















