job control language Übersetzung job control language Deutsch
job control language auf Deutsch übersetzen, Bedeutung für job control language, Was ist job control language. job control language Deutsch übersetzen #job control language

seen from United States
seen from Romania
seen from United States
seen from United States

seen from Romania

seen from Yemen

seen from Sweden
seen from United States

seen from Sweden

seen from United States
seen from Netherlands
seen from China
seen from United States

seen from Sweden
seen from Sweden

seen from Sweden

seen from Saudi Arabia
seen from Romania

seen from Maldives
seen from China
job control language Übersetzung job control language Deutsch
job control language auf Deutsch übersetzen, Bedeutung für job control language, Was ist job control language. job control language Deutsch übersetzen #job control language
ICETOOL in Job control Language (JCL) of Mainframe (1 of 4)
ICETOOL in Job control Language (JCL) of Mainframe (1 of 4)
What is ICETOOL ICETOOL, a versatile data set processing and reporting utility, provides an easy-to-use batch front-end for DFSORT. How to use ICETOOL ICETOOL combines new features with previously available DFSORT features to perform complex sorting, copying, reporting, join, match and analytical tasks using multiple data sets in a single job step. Sorting Multiple Fields in DFSORT Major…
View On WordPress
1.6.1990
"1890 gab es noch keine Computer." – "Kann man so oder so sehen."
Im Juni 1990 machte ich ein Praktikum in einem Rechenzentrum und lernte, wie ich dort Jobs abschicke. Jobs sind Programme, die im Hintergrund arbeiten und Berechnungen machen oder Drucke aufbereiten. Um den Programmen alle erforderlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, nutzt man die Job Control Language.
"Vorne musst Du nach der Jobkarte noch eine Steplibkarte einbauen."
"Was habt Ihr immer mit den 'Karten'? Das sind Zeilen."
"Früher war jede Zeile eine Lochkarte."
"Ja, vor dem Krieg, oder?"
"Vor welchem von beiden meinst Du? Die Lochkarte ist gut 100 Jahre alt."
"1890 gab es noch keine Computer."
"Kann man so oder so sehen."
Genau genommen beginnt die Geschichte des Großrechners und der Lochkarte wirklich 1890. Herman Hollerith baute für die große US-Volkszählung eine Maschine, die helfen sollte, die Fragebögen schneller auszuwerten. Diese "Hollerith-Maschine" wurde mit Lochkarten gefüttert.
Auf jeder waren die Angaben eines Fragebogens in einem Lochraster abgebildet.
Dicke Stapel von Lochkarten wurden automatisch eingezogen und über elektrische Kontakte ausgewertet. So war es - für damalige Verhältnisse rasant - möglich, zum Beispiel alle Karten aus Boston einzulesen und Zahlen über den Familienstand aller Männer zwischen 25 und 35 zu bekommen.
Hollerith gründete die Tabulating Machine Company und vermietete seine elektromechanischen Statistikmaschinen an Industrie und Regierungen. Über seinen Lizenznehmer DEHOMAG kamen die Maschinen auch nach Deutschland. Selbst die Nazis nutzten sie, um Deportationen in Konzentrationslager effizienter zu organisieren.
Aus der Tabulating Machine Company wurde später die International Business Machines Corporation: IBM. Neben Hollerith-Maschinen kamen auch Fernschreiber und Schreibmaschinen ins Angebot.
Als 1952 mit dem IBM 701 schließlich der erste Computer angeboten wurde, setzte IBM natürlich auf bewährte Technik. Die Interessenten – große Unternehmen und Regierungen – hatten schon eine Lochkarteninfrastruktur aufgebaut und konnten das meiste Personal ohne Umschulungen für die Zuarbeit zum Computer nutzen: Die Locherinnen, Schreibkräfte quasi, die Belege erfasst und auf Lochkarten gebannt hatten. Das Eingabemedium war also schon da.
Und auch die Ausgabemedien waren schon vorhanden: Fernschreiber.
Noch heute sind alle Quelltexte und der größte Teil der sonstigen Textdateien auf einem Großrechner so organisiert, dass alle Zeilen exakt die 80 Zeichen einer Lochkarte haben. Das gleiche gilt für die normale Breite des Bildschirms, auf dem man nahezu frei editieren kann und mit der Datenfreigabe-Taste unten rechts den gesamten Bildschirminhalt wie einen kleinen Stapel Lochkarten an das System abgibt.
Wenn man nach dem Drücken von Datenfreigabe ganz genau hinhört, kann man bis heute tief im Kernel des Betriebssystems die Lochkartenleser klappern hören.
(Volker König)