Ich habe keine Chance und ich nutze sie.
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Ich habe keine Chance und ich nutze sie.
Komplett im Arsch. Eine Zeile aus einem wunderschönen ehrlichen Lied und doch ein Zustand, der viele Leute auf dieser abgefuckten Freakshow von Welt quält. Wir leben in Zeiten der Schnelllebigkeit, des Hasses und des Konsums. Jeder ist insgeheim auf sich allein gestellt und da können noch so viele sagen, sie sind für einen da. Du stehst direkt im Schlachtfeld einer Anarchie, die sich als Demokratie ausgibt. Wir verhätscheln rechtsradikale und ignorieren deren Anhängerzahl, die noch immer wächst und gedeiht. Und mitten in diesem Schlamm stecke ich. Und während ich immer weiter hinab gezogen werde, richtet sich mein Blick Richtung Freiheit. Diese unendliche Freiheit mit ihren funkelnden Sternen, die wie Beobachter zu dir hinabschauen. Mich hat der Himmel schon immer fasziniert. Der Blick nach oben wird immer der gleiche sein. Einsam und doch nicht allein. Denn jedes mal wenn du in die Nacht schaust, wirst du nie allein in diese Richtung schauen. Irgendwo haben wir alle eine Verbindung. Nur brauchen wir endlich ein Antivirus-System. Oder ein Restart-Knopf. Ein Neustart ist wahrscheinlich das einzige, was uns vom Ende abhält. Das Grab, was wir uns selbst schaufeln. Ist es die einzige Gemeinsamkeit, die wir am Leben erhalten können?