10 Tage ohne Strom: French Press
Kaffee gehört jetzt nicht unbedingt zu den Dingen die ich schmerzlich vermissen würde aber es ist schon angenehm den Morgen mit einer Tasse beginnen zu können. Auch im Wald.
Als Senseo Besitzer bin ich es gewöhnt ein Kaffeepad in die Maschine zu legen, eine Taste zu drücken und schon läuft Vorne der Kaffee in meine Tasse. Ich hatte mir auch noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht wie man Kaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten könnte. Wieso auch?
Hab dann mal das Internet nach "Camping Kaffeemaschinen" befragt. Was ich fand waren 12V Kaffeemaschinen. Da Bäume eher selten mit 12V Anschlüssen ausgestattet sind war das also auch keine Lösung. Bin dann auf Kaffeebereiter gestoßen. Auch bekannt als French Press. Genau das was ich suchte.
Das Prinzip ist simple, man füllt Kaffeepulver rein, schüttet heißes Wasser drauf, wartet ein paar Minuten und drückt dann mit einem Sieb den Kaffeesatz nach unten und übrig bleibt Kaffee. Es scheint Menschen zu geben die der Meinung sind, dass so zubereiteter Kaffee um Längen besser schmeckt als Kaffee aus einer normalen Filtermaschine.
Wie alles im Leben gibts auch Kaffeebereiter in allen Größen, Farben und Preisen. Jetzt brauch ich im Wald nicht viel Design, er sollte auch kein Vermögen kosten und keinen extra Rucksack zum Transport brauchen. Hab dann bei Amazon einen von rastal für 10€ und mit 0,35L Fassungsvermögen gefunden. 0,35L entspricht etwa einer großen oder zwei kleinen Tassen.
Das Problem bei Kaffeebereitern ist, dass man erst herausfinden muss wie viel Kaffeepulver man einfüllt und wie lange man das ganze ziehen lässt. Die ersten Experimente gingen eher daneben. Werd wohl noch ein paar Versuche unternehmen müssen bis ich für mich die richtige Kombination aus beiden ermittelt hab.
Reinigen lässt sich die Konstruktion auch ohne Probleme. Einfach den Kolben mit dem Filter rausnehmen und alles mit etwas Wasser abspülen.
Jetzt muss ich nur noch eine gute Kaffeesorte finden.