Der Wasserbedarf von Pflanzen, bzw. Zimmerpflanzen - Wasserblog
Den Wasserbedarf einer Pflanze kann man oft an der Blattgröße erkennen. Pflanzen, die kleine und schmale Blätter haben, benötigen oft weniger Wasser als die Pflanzen, die großflächige und weiche Blätter haben.
Wasser nehmen die Pflanzen nicht nur über die Wurzeln auf, sondern auch über die Blätter. Fast alle Pflanzen mögen es deshalb, wenn sie ab und zu mal abgebraust, bzw. eingenebelt werden. Am besten nimmt man zum einnebeln und abduschen der Pflanzen kalkarmes Wasser, denn kalkhaltiges Wasser kann die Funktion der Blattspalten beeinträchtigen. Außerdem hinterlässt das kalkhaltige Wasser sog. Kalkringe an den Übertöpfen, was für die Optik störend empfunden wird. Da wir in Deutschland sehr kalkhaltiges Wasser haben, bietet sich die einer Osmoseanlage an.
Generell sollte man die Pflanzen nicht in der Mittagszeit gießen.
Das Wasser würde verdunsten, bevor es überhaupt die Wurzeln erreichen kann, deshalb ist die Zeit am Morgen oder Abend auf jeden Fall der günstigere Zeitpunkt für die Bewässerung. Pilzbildung kann man vorbeugen indem man darauf achtet, dass die Blätter trocken bleiben.
Damit die Pflanzen keinen Temperaturschock erleiden sollte am besten mit handwarmem oder abgestandenem Wasser (Zimmertemperatur) gegossen werden.
Gleichbleibende Zimmertemperaturen und viel Licht ist bei allen Zimmerpflanzen beliebt. Im Winter benötigen die Blattpflanzen weniger Wasser, ganz im Gegensatz zu Blütenpflanzen.
Hortensien und Azaleen z.B. brauchen täglich eine geringe Menge Wasser.
Alpenveilchen- und Usambaraveilchen sollten nicht von oben gegossen werden. So hat jede Pflanze spezielle Bedürfnisse, deshalb immer auf individuelle Pflegehinweise achten. Düngen sollte man nur bei Bedarf.












