3° meinen die echt ernst. #dickesocken #kaffee #brezel #soooookalt #frühstück #keinbuch #christmasiscoming

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Webseite über die Paleo-Diät Unsere Autorin Angelika Meinhardt hat einen Ratgeber zu dem Thema Paleo-Diät geschrieben. Da diese Form noch recht unbekannt ist (gern wird sie "Steinzeit-Diät" genannt ;)) und damit der Markt wahrscheinlich auch eher gering, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Ratgeber als kostenlose Webseite zu veröffentlichen.
KeinBuch: Lege das Buch eine Nacht lang in den Gefrierschrank. Wie viele Eisblumen findest du?
Erstmal: In meine Studentenbude passt kein Gefrierschrank - da muss man mit dem Gefrierfach des Kühlschranks vorlieb nehmen. Also schnell Eiswürfel, Vollkornbrot und Tiefkühl-Asiagemüse beiseite geräumt und das (aufgeklappte!) KeinBuch hineingelegt. Bin mal gespannt, wie gut das Buch das verkraftet...
Das Ergebnis: Ernüchternd. Das 3-Sterne-Gefrierfach der Marke Liebherr hat mir keine einzige Eisblume aufs Papier gezaubert, also befreie ich das knisternde KeinBuch aus seinem kalten Grab. Mittlerweile ist es wieder auf Zimmertemperatur und hat keinen erkennbaren Schaden davongetragen. Schade!
KeinBuch: Wirf das Buch gegen die Wand.
Das gute alte KeinBuch... Fast hätte ich es vergessen. Dank einer spontanen Aufräum-Aktion am gestrigen Abend ist es mir nach langer Zeit wieder in die Hände gefallen. Wegen der langen KeinBuch-Durststrecke habe ich gleich zwei kreativ-zerstörerische Aufgaben nacheinander in Angriff genommen.
Die erste Aufgabe: Wirf das Buch gegen die Wand. Das ist mir überraschenderweise überhaupt nicht schwer gefallen. Mal ehrlich - jeder ist mal sauer und wünscht sich, irgendetwas gegen die nächstebeste Wand werfen zu können. Gestern kamen bei mir drei Dinge zusammen: ich war sauer, ich hatte mein KeinBuch zur Hand und eine Wand war auch noch in der Nähe. Kurzerhand schmettere ich also mit einem befreienden Schrei das Buch gegen die Wand. Mir gings danach wesentlich besser. Dem Buch nicht. Der Buchrücken ist jetzt noch lädierter als zuvor und die fast abgekokelte Seite hätte sich beinahe verabschiedet.
Merke: Wer anstatt Porzellan & Co. ein KeinBuch gegen die Wand klatscht, wenn er sauer ist, vermeidet lästiges Scherbensammeln.
KeinBuch: Brenne ein Loch in diese Seite.
Nimm dazu eine Lupe. Dieser Aufforderung bin ich dieses Mal nur teilweise nachgekommen. Bisher kann ich zwar keine Survival-Pfadfinder-Skills vorweisen - ich vermute allerdings, dass das Unterfangen sich mitten im tiefsten Herbst und nur mithilfe einer Lupe eher schwierig gestaltet. Außerdem hatte ich nicht vor, mir in nächster Zeit eine Lupe zuzulegen.
Dann muss es eben ohne Lupe gehen. Brandloch bleibt Brandloch - eigentlich richtig zungenbrecherverdächtig. Schnurstracks hatte ich auch schon Streichholzschachtel und Teelicht zur Hand, um mein feuriges Werk zu vollbringen. In letzter Sekunde hatte ich dann doch noch einen vernünftigen Einfall: Um nicht versehentlich die gesamte Wohnung statt nur einer Papierseite in Brand zu setzen, habe ich mein Vorhaben Richtung Spüle verlagert.
Glücklicherweise - denn den Mini-Brand zu stoppen gelang mir nicht auf so elegante Weise wie erhofft. Anstatt die betroffene Seite unter fließendes Wasser zu halten, werfe ich das brennende Buch reflexartig in die Spüle. Naja... Immerhin ist das Buch nicht nur wie in der Handtuch-Aufgabe sporadisch mit dem kühlen Nass in Berührung gekommen, sondern durfte nach heißer Action gleich ein Vollbad nehmen.
Übrigens: Ein Loch hat die bearbeitete Seite nicht - sie ist komplett weggekokelt und jetzt nur noch ein Häufchen Asche. Und die Folgeseite ist jetzt auch schön knackig-braun.
KeinBuch: Diese Seite will ein Fächer sein.
Ein Fächer? Dank eines wundervoll wolkenloses Altweibersommers eine richtig gute Idee, die mein KeinBuch da hatte.
Prompt reiße ich die dafür vorgesehene Seite heraus und mache mich frisch ans Werk. Diesmal war die Überwindung, die Seite zu entwenden, gar nicht so groß (obwohl nun eine Seite meines liebevoll mit links geschriebenen Textes fehlt). Ich scheine mich also allmählich an die kontrollierte Zerstörung dieses KeinBuchs zu gewöhnen.
Dank Bilder-Bauanleitung im Ikea-Stil war diese Aufgabe technisch selbst für mich zu schaffen. So wurde ein paar Handgriffe später aus dem rückseitig bereits bekrakelten Papier ein kleiner, aber feiner Fächer. Nur schade, dass jetzt eine Seite in meinem Daumenkino fehlt.
KeinBuch: Setze dich eine Stunde lang auf das Buch.
Dieser Aufgabe bin ich hochkonzentriert nachgegangen, während ich sowieso am Schreibtisch saß und äußerst Wichtiges zu tun hatte (Spellforce 2 spielen). Dabei war es für mich völlig klar, dass die Anweisung zweifelsohne war, sich auf das aufgeschlagene Buch zu setzen... Erst im Nachhinein kam mir die Idee, dass ich mich auch auf das geschlossene KeinBuch hätte setzen können. Aber für die Kunst nimmt man solche Unbequemlichkeiten eben gerne auf sich. Die Stunde ging schneller rum als erwartet, und der Buchrücken sieht noch kaputter aus als vorher - Mission accomplished!
KeinBuch: Diese Seite ist ein Handtuch.
Ja, ich weiß: An meinem KeinBuch hat sich seit längerem nichts mehr getan. Das wird sich aber in naher Zukunft ändern, denn jetzt hat mich der kreative Zerstörungswahn wieder gepackt. Dabei ist es schon einige Zeit her, dass ich diese Anweisung hier befolgt habe.
Da stand ich nun im Badezimmer, mit frisch gewaschenen Händen. Links neben mir zwei Optionen: Das verlockend weiche Handtuch... Und das fast unberührte KeinBuch, bereits aufgeschlagen, dessen strahlend weiße Doppelseite mir entgegenstrahlte. Das war wirklich keine leichte Entscheidung... Aber ich konnte mich dazu durchringen, meine Hände an dem Papier mehrmals notdürftig abzustreifen, bis meine Hände halbwegs trocken waren.
Das Papier konnte zwar nicht mit dem Komfort überzeugen, den ich von einem Handtuch erwartet hätte, aber dafür wellen sich die benutzten Seiten ganz fabelhaft.