Zwei Jahre rum
Zu einigen Planungsfehlern habe ich im „Ein Jahr rum” Beitrag schon etwas geschrieben. Diese haben sich nicht in Luft aufgelöst - es haben sich nur weitere offenbart ;)
Unser Kiesbeet um die Garage war sehr schmal und lediglich als Spritzschutz gedacht. Nach dem Motto: „So viel Rasenfläche wie möglich“. Tatsächlich wurde der schmale Kiesstreifen aber bevorzugt als Abstellfläche für alles mögliche – Regentonne, Grill, Spielsachen usw. – und Gehweg genutzt (vor allem, wenn der Rasen bei nassem Wetter aufgewacht ist).
Aus diesem Grund haben wir im Rahmen eines kleinen Garten-Verschönerungs-Projekt aus dem Kiesstreifen von ca. 50cm Breite einen veritablen Weg gemacht (ca. 120cm), der auch mit der Schubkarre befahrbar ist. Hier Bilder der GPS gestützten Grobplanung aus unserer Landschaftsbau-Abteilung:
Der Zuwege von Terrasse zu Garagentür – eine Mischung aus Gehwegplatten, umrahmt von Kies hat(te) etwas Gefälle. (leider habe ich davon nur Fotomaterial, nachdem der Kies bereits entfernt und oberflächlich mit Erde und Rindenmulch kaschiert wurde) – Und dieses Gefälle wurde mit einem Quasimodo-mäßigen „Buckel” überwunden, statt in einer sauberen Linie von A nach B. Außerdem störte mich das Laufgefühl auf dem (unbefestigten, großen) Kies, zumal der Kies allzu gerne genau dort herum lag, wo er eben nicht liegen sollte: auf den Gehwegplatten. Bevorzugt im Bereich der Garagentür, wo er sich übel knarzend zwischen Gehwegplatte und Metalltür verkantete. Um dem Ganzen mehr Grip und Festigkeit zu verleihen, haben wir jetzt Kieswaben verlegt und eine kleinere Körnung beim Kies gewählt (8-16mm statt 16-32mm). Außerdem das Gefälle bereinigt, ein kleines Pflanzbeet angeflanscht und endlich, endlich den Sockel unserer Holzgarage etwas besser vor Feuchtigkeit geschützt.
Hier Fotos vom schweißtreibenden Ausschachten.... Man glaubt ja nicht, wie viele Schubkarren Aushub sich auf ein paar Quadratmetern verdichteten Boden verstecken können...
Und - tada - hier das (vorerst) fertige Tageswerk.
Die Kieswaben haben im Format 60x40cm keine 3€ gekostet, waren easy zu verarbeiten und das Laufgefühl ist ein ganz anderes als vorher. Sobald der Rasen wieder vorzeigbar ist, werde ich mir 2, 3 Tage lang auf die Schulter klopfen, denke ich.











