Zuerst schauten wir uns eine lange Zeit vergessene Ruinenstadt an die nicht so spannend war wie das klettern durch die von Pflanzen bewachsene Stadt an sich. Dann folgte eine 3h Wanderung am Rand des Canyons bis zu eine Oase. Ja schon wieder eine Oase, aber diesmal viel kleiner und ein eher künstlich geschaffener Ort aus 3-4 Hostels. Auf dem Weg gab es immer wieder Kaktuspflanzen mit leckeren Früchten als Snack to go. In Oasis aßen wir zu Mittag und erholten uns kurz. Es war erst 12 Uhr als wir aufbrachen die Steilwand mit 1100hm zu erklimmen. Wir hofften nämlich einen Bus um 3uhr nach Arequipa zu erwischen. Leider stellte sich heraus, dass der nächste Bus erst am nächsten Morgen fahren würde. Der Aufstieg wurde als äußerst anstrengend und mit 4-5h in unserem Führer datiert. Die Einheimischen vor Ort meinten, wenn wir schnell sind schaffen wir es in 3h. Ich war allerdings noch nicht ausgelassen von unserem Weg davor und wollte austesten wie schnell ich das kann. Ich ging also zügig los, während Martin und Claus kein rennen daraus machen wollten. Man muss dazu sagen wir befanden uns auf ca. 2800hm und kamen oben auf 3900hm an. Ich machte keine Pausen bis ich ganz dicht unter dem Rand war und das war mein Glück! Denn ich konnte jetzt ganz in der Nähe zwei Kondore beobachten, welche gerade von in ihr Nest zurückkehrten. Außerdem konnte man schon während der gesamten Wanderung immer wieder Kolibris zwischen Sträuchern hin und her flitzen sehen und überhaupt die Landschaft und der Blick auf die 6000er war mal wieder überragend. Als ich oben ankam zeigte meine Uhr 1h40min an und ich freute mich über die Leistung. Dann ging es nochmal ca. 30min bis in das Dorf. Dort erfuhr ich das kein Bus fuhr und wartete dann in unserem Hostel auf die anderen. Auch Claus und Martin brauchten keine 3h für den Aufstieg. Der Rest des Tages verlief unspektakulär… Am nächsten Morgen brachen wir dann sehr früh auf zurück nach Arequipa… In Arequipa hatten wir dann wieder ca. einen halben Tag. Wir tranken leckeren Cappuccino und aßen abends ein berühmtes Peruanisches Gericht „Qui“ also Meerschweinchen. Das wird einem dann auch immer ganz auf den Teller gelegt damit man sehen kann, dass es sich um ein Qui handelt und nicht um eine Raton:D. Das Fleisch ist weiß und kommt vom Geschmack Kaninchen sehr nahe. Ich fand es sehr lecker, allerdings ist es ein bisschen fettig. Mit dem Essen beendeten wir damit unsere Zeit in Peru, denn danach ging es mit dem Bus zurück nach Bolivien an den Lago Titicaca.










