Gefühlte Wahrheit ist konfus.
Josh

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Gefühlte Wahrheit ist konfus.
Josh
NICHTS
Leer fühl ich mich. Nichts fühle ich. Nichts ist was ich fühlen will.
Ungewissheit holt mich ein. Unklar die Welt. Unklar die Zukunft sowie der nächste Tag.
Groß ist sie. Die Angst die mich bestimmt. Sie erdrückt mich.
Einsam wie schon so oft. Da draußen ist sie und hier drinnen auch. Immer da überall die Einsamkeit.
Hass er ist schwer zu verstecken. Stets da um mich zu erinnern. Ganz und gar hasse ich mich.
Gefühle überwältigen mich. Nicht heute nicht jetzt. Wie immer schmerzhaft wahr.
Nichts ist was ich sein will. Nichts ist was ich spüren will. Nichts und nichts anderes ist das was ich will.
Ich denke immer, dass sich eine Unterhaltung entwickeln kann, wenn du mal schreibst. Doch dann antwortest du stundenlang nicht. Wie soll ich das verstehen?
eigenes
#fraufuß #mannfuß #tischfuß #stuhlfuß #konfus Hier zu sehen ein #fußkonglomerat
konfus. konfus
Da alles in unserem Kopf ist, sollten wir ihn besser nicht verlieren.
Gabrielle ‚Coco’ Chanel, franz. Modedesignerin (1883-1971)
Hallo liebe Alle!
Heute lief ich irgendwie herum wie ein kopfloses Huhn... das gelebte ADS-Klischee.
Heute morgen zum Beispiel: Ich lese was, mir fällt ein: Hey, ich hab vor...ups, ner halben Stunde Kaffee aufgesetzt – gleich mal ne Tasse davon holen.“, schnapp mir also die leere Tasse, die ich noch auf dem Couchtisch habe und mach nen kleinen Schritt Richtung Küche. Aber: „Hmm, die leere Wasserflasche kann ich mitnehmen für die PET-Flaschentüte im Flur. Oh, da ist noch etwas Plastikmüll, und da auch.... kann gleich mit in die Küche zum Gelben Sack....“. Ich stell die Tasse ab, sammele die Sachen ein und laufe durch den Flur in die Küche. Gelber Sack, Plastik rein, yay. „Hmm, warum bin ich denn mit der Flasche in die Küche gegangen? Die hätt ich doch unterwegs in die Tüte fallen lassen können.“ Also bring ich die Flasche weg. „Hmm, irgendwas hatte ich doch vor.“ Ich komm aber gerade nicht drauf – aber dort im Flur steht mein Rucksack. „Hab ich gestern eigentlich die Schokolade ausgepackt, die ich gekauft habe?“ Also fix in den Rucksack gucken – lecker, Puffreis mit Schokolade :) Erst mal ins Wohnzimmer bringen und eins naschen. Irgendwann fiel mir dann aber doch wieder mein Kaffee ein – jetzt aber schnell in die Küche, leckeren Kaffee holen! Kurz drauf stehe ich in der Küche: „Irgendwas wollt' ich hier...“ schau mich etwas ratlos um. „Hey, da liegt ja meine Armbanduhr zwischen den Brötchen! Warum liegt die bei den Brötchen? Egal, ich hab mich doch auf irgendwas gefreut.. Kaffee! Öhm... wo hab ich denn meine Tasse hingestellt...“ Aber keine Sorge, irgendwann habe ich es doch noch geschafft, Kaffee und Tasse waren glücklich vereint :p
Heute nachmittag wollte ich als Aufräum-Projekt die ganzen zugestaubten Sachen in den offenen Küchenregalen, an die ich nicht rankomme, und den Kram auf dem Schrank durchsortieren und gucken, was wegkann. Das Schlüsselwort ist hier natürlich wieder mal „wollte“. Noch saß ich mit meinem Netbook auf dem Sofa. „Hmm, wenn ich Sachen wegtun will, müssen die auch irgendwo hin. Die Wertstofftonne war gestern fast voll. Ob die alten Gelben Säcke von Mama von unserer Müllabfuhr mitgenommen werden würden?“ Damit begann eine dreistündige Googleei, die über das lokale Entsorgungsunternehmen zu deren Recyclinghöfen, dann durch irgendeine Umweltschutzpage hin zum Strom sparen führte, sich eine Weile um unseren Durchlauferhitzer und dann LED-Lampen drehte, was dann ganz wichtig war und gut recherchiert werden musste, mich kurz drauf aber kaum noch interessierte, weil ich dann mit Strompreisvergleichen beschäftigt war und schon einen neuen Tarif für unseren Haushalt raussuchen wollte. Als Andenken für die LED-Lampensuche dürfte ich demnächst eine kleine Plastikkarte bekommen, weil ich unterwegs der „FAMILY“ eines bestimmten Möbelhauses beigetreten bin.
Zum Glück für meine Wohnung bin ich übrigens doch noch zum Sortieren und putzen gekommen – allerdings abends und bis halb zwölf nachts -_- Bin nützlicherweise ins Hyperfokussieren geraten, weil mir irgendwie auffiel, dass das Marken-Spülmittel, das ich nur hatte, weil es neulich im Angebot war, tatsächlich total gut für den fettigen Schmierfilm in der Küche geeignet war. Begeistert habe ich unsere Haushaltsleiter saubergerubbelt (warum auch immer) und dann gleich mit den Regalen weitergemacht. Praktisch! Allerdings hab ich morgen früh einen Arzttermin und muss um halb sechs aufstehen. * gähn * Tja, und jetzt sitze ich natürlich am Küchentisch und schreib einen viel zu langen Eintrag für meinen Blog, statt ins Bett zu gehen. Arg!
Ein englischer Eintrag muss dann aber bis morgen warten – Gute Nacht!
Euer Werelch