der bundestags-werwolf post von @stanley-ballz hat mich inspiriert. deswegen hier die regierungskrise ohne regierung zum zuhause selbst nachspielen:
Die Werwölfe der Kanzlerwahl
1 Hochgeschätzes Parteimitglied
Affärenpartner, ausgewählt vom Lobbyisten
für die, die Werwolf kennen, sind die Figurenfunktionen ganz einfach.
Die Abtrünnigen sind offensichtlich die Werwölfe, während die Treuen Anhänger die Rolle der einfachen Dorfbewohner übernehmen.
Die Assistenz, da unbemerkt in Büros und Besprechungen anwesend, ist gleich der Rolle des kleinen Mädchens/Blinzelmädchen/wie man sie auch nennen mag. Während sich die Abtrünnigen beraten, kann die Assistenz versuchen unauffällig zu "erblinzeln," wer dahinter steckt.
Die Teeküchenfee, immer ein Ohr offen für ihre Parteimitglieder, spielt die Rolle der Seherin. Sie kann jede Runde erfahren, ob jemand ein Abtrünniger ist oder nicht.
Das Hochgeschätze Parteimitglied hat einen großen Einfluss auf andere und mehr Freiheiten. Es hat also jeweils einmal im Spiel die Möglichkeit jemand anderes auszuschalten oder wieder instant zu setzen, so wie die Hexe mit ihren Tränken.
Der Egomane kann, falls er ausscheiden sollte, dies unmöglich auf sich sitzen lassen und nimmt noch einen weiteren Spieler mit sich. Beim normalen Werwolf ist dies die Figur des Jägers.
Der Lobbyist sucht, Amorgleich, zu Beginn des Spieles zwei Personen aus, die ab sofort in eine politische Affäre verstrickt sind. Sobald einer dieser Affärenpartner ausscheidet, scheidet auch der andere Partner mit raus.
Der desillusierte Idealist hat genug davon, von all diesen Berufspolitikern umgeben zu sein. Ist hier denn noch irgendjemand überhaupt daran interessiert, sich für Land und Leute einzusetzen? Aus diesem Grund versucht er das Misstrauen der anderen auf sich zu ziehen, um von ihnen endlich von seinem Posten erlöst zu werden.
Die Bundestagspräsidentin ist eine zusätzliche Rolle, die zu Beginn des Spiels ausgegeben wird. Die Bundestagspräsidentin hat in dem Falle, das zwei angeklagte Spieler während der Auswertungsperiode gleichviele Stimmen erhalten, die doppelte Stimme. Sollte die Bundestagspräsidentin ausscheiden, wird die Rolle weitergegeben.
Es ist der 6. Mai in Berlin. Die Kanzlerwahl steht an. Doch was ist das? Es wird Gemurmel laut, dass es unter den eigenen Reihen ein paar Abtrünnige gibt, die die nötige Mehrheit in Gefahr bringen können. Die Abgeordneten sind nervös, dennoch begibt man sich in die erste Wahlrunde.
Diese sind die Nacht beim Werwolfspiel. Alle Spieler schließen die Augen und der Reihe nach werden die einzelnen Spieler aufgerufen, dessen Rolle einer Handlung bedarft. Diese ist wie folgt:
Lobbyist, nur in der ersten Nacht. Daraufhin das Antippen der Affärenpartner.
Hochrangiges Parteimitglied
Während der Wahlrunden haben die Abtrünnigen die Möglichkeit einen der anderen Wahlbeteiligten auszuschalten, um ihre Chancen zu erhöhen. Dafür sprechen sie sich stumm untereinander ab, sobald sie vom Spielleiter aufgerufen werden.
Nach der Wahlrunde ist die Zeit der Auswertung. Hier erfahren die Spieler, wer während der Wahlrunde ausgeschieden ist. Nun ist es an der Zeit, die Schuldigen auszumachen. Die Abgeordneten müssen sich nun untereinander beraten und schließlich für die Person abstimmen, die sie ihrerseit ausschließen wollen.
Die Runden wechseln sich nun solange ab, bis eines der vier Ziele erreicht ist.
Das Ziel der Abtrünnigen ist es am Ende alleine dazustehen und alle anderen Abgeordneten ausgeschaltet zu haben. Sobald dies geschieht haben sie gewonnen.
Im Umkehrschluss ist es das Ziel der anderen Wahlberechtigen, die Abtrünnigen auszuschließen.
Ein besonderer Fall ist der der Affärenpartner. Sobald sie ausgewählt sind haben sie das Ziel gemeinsam zu überleben, egal ob einer von ihnen ein Abtrünniger ist oder nicht.
Ein weiterer besonderer Fall ist der des Idealisten. Sobald dieser von den Abgeordneten während der Auswertungsperiode ausgestoßen wird, hat er gewonnen.