Türlich, türlich
Gestern hab ich, glaub ich, nix gegessen. Zumindest hab ich kein Foto gefunden. Naja, auch mal ok.
Das Frühstück ist eigentlich immer recht ähnlich: Müsli mit frischem Obst. Aber ich vermisse wirklich Marmelade. Da haben wir diverse leckere selbstgemachte Familienschenkungen im Schrank, die morgens irgendwie dazugehören. Nicht mehr lange und in ein paar Tagen öffnen sich wieder die Konfitüren für mich.
Mittags hab ich auf dem Weg vom Joggen nach Hause leckeren Eierreis und Bratnudeln zum Mitnehmen mitgenommen. Ein Freund, mit dem ich Sommers Tennis spiele, hatte wegen Laufen angefragt und damit offene Konfitüren bei mir eingerannt. Hab's heute nicht übertrieben, musste ja noch die Treppen mit dem Essen hoch.
Nachmittags hatte sich die Familie zum Kuchen angesagt, den sie praktischerweise selbst mitbrachte und diesen dann mit den Kids verspeiste. Für mich war das natürlich tabu. Ich hab jetzt einen Trick patentiert, der mir bei solchen Zuckerevents hilft: ich binde mir ein Kuchenstück dicht unter die Nase und esse dabei eine Apfelscheibe mit einer Kuchengabel. So werden die Sinne getäuscht, konditioniert bzw. konditoriert. Und wenn alle Kuchenstücke verspeist sind, hat man immer noch eins in petto, was Latein ist und nichts anderes heißt als unter der Nase. So genug klug gefastet.
Meine Mom hatte beim Besuch an mich gedacht und einen vegetarischen Wrap mitgebracht. Und der war echt gut. Doch um die ganzen Zutaten zu entschlüsseln, hätte ich professionelle Schmeckhilfe (#manü) benötigt.













