B. Wo ist es? Wie komme ich dorthin? Will ich überhaupt nach B? Erst ist B nur eine Idee – eine vage Vision von einem Ort mit versteckten und übersehenden Qualitäten. Dann wird B ein Platz. Ein leerer Platz wohin das Leben zurückkehren sollte. Zügig verwandelt sich B. Von Fußballfeld zu öffentlichem Wohnzimmer, von Marktplatz bis Konzertsaal. Immer wiederbelebt. Letztendlich ist B ein Haufen Blätter. Begleitet vom Saxofon des John Coltrane. Und es interessiert keinen. B bekommt Wege – und Hindernisse. Wenn man jetzt B antrifft wird man ge- und versuchsweise ver-führt. Ab und zu wandern einzelne Menschen über die Blätterpfade. Die Töne der Pariser Cafés, der Kinder auf dem Spielplatz und der Straßenmusikanten hört aber keiner – sie sind Musik für taube Ohren. Also. Was nun B? Plan B. Wir hinterlassen Spuren. Kurz wird der Platz belebt. Lachende, spielende, kehrende Architekten toben wie Kinder im Laub und lassen Ideen und Instruktionen zurück. Vielleicht zünden sie in der Herbstkälte etwas an. Oder verwischt erst das Novemberregen die bunten Ideen während die Laubblasemaschinen die Blätterwege zerlegen und das Leben übertönen? Mittlerweile ist B sowieso anderswo. Es ist kein Platz mehr, kein Ort. B ist wieder eine Idee. Für uns, für die Architekten und die Leute, die gerne spielen und Leben beobachten, sind Menschen das wichtigste. Und für sie sollen wir auch entwerfen. ? / B reflektion | Eirik Kjølsrud | Le(e/h)rgang













