Japan, hier bin ich x Poldi Big in Japan: Tag 5
Moin! Ich sagte doch, dass es noch nicht rum ist. Dass das nun aber so lange gedauert hat, hat sogar mich überrascht. Pardon! Was ist am fünften Tag so passiert? Typisches Gerangel im Aufzug zwischen zwei Schwergewichten, Orientierungsverluste, Hunde die sich durch die Gegend schieben lassen und, halt. Alles der Reihe nach, fangen wir mal an. Die Japanexkursion neigt sich langsam dem Ende zu und wir Beide geben noch mal richtig Gas. Nach dem Frühstück und zwei Runden Käfigkampf im Aufzug kommen wir im Erdgeschoss an und steigen in unseren schwarzen Blitz, ähm Stern Richtung Vissel Kobe Stadion. Kurz vor dem Stadion verlasse ich meinen zuverlässigen Shuttle mit Navi und sage “Sayonara”. Für Poldi gehts Richtung Stadion, ich checke die Umgebung nach schönen Plätzen zum knipsen. Es hat 39°C und mindestens 75% Luftfeuchtigkeit, mein Plan Leute nach Hilfe zu fragen geht irgendwie nicht auf. Niemand auf den Straße. Und die Erfrischung die ich mir auf Empfehlung gekauft habe, schmeckt nach Baum in Flüssigform, semigeil. Auf der Suche nach einer Oase oder dem Stadion treffe ich einen Postboten, genauso nass wie ich zeigt er Richtung Stadion. Die nächste Klimaanlage kann nicht mehr weit sein. Geschafft, angekommen, cool down. Auf dem Weg zum Stadion habe ich Buddha getroffen, der sieht in Deutschland immer deutlich kleiner aus. Und ein Mann war auch noch auf dem Weg dorthin auf den Straßen unterwegs, der hat seine Hunde in einem Kinderwagen ausgeführt. Geschmackssache, muss man mögen. Bis zum Abend war es so unerträglich, dass man nicht mehr draußen unterwegs sein konnte. PostProduktion über den Mittag, danach etwas schwimmen gehen. Puh, Wassertemperatur 30°C. Hoffentlich platze ich nicht auf, denke ich mir. Der Bademeister hat wohl etwas anderes gedacht, als er völlig außer sich auf mich zu rennt als ich gerade die erste Bahn ziehe. Wie konnte ich nur, ohne Haarnetz bzw. Badekappe war ich in das kühle, korrigiere heiße Nass gestiegen. Zum Glück konnte der gute Mann mir aushelfen mit einer Leihgabe. Nach 30 Minuten hatte ich das Gefühl, dass ich jede Sekunde von innen aufplatze, wie eine Wurst im kochenden Wasser. Da ich nichts riskieren wollte, habe ich das Becken schnellstens verlassen und etwas kühles Wasser in der Dusche gesucht. Lauwarmes gefunden. Später ging es dann wieder für uns nach Kobe, etwas Essen und durch China Town schlendern. Leider ist mir immer so ein Typ mit weißem Shirt vor die Knipse gerannt, wer ist der Typ? Zum Glück bin ich nicht nachtragend. 😉 Nach dem Essen noch einen Kaffee eingenommen und die allgegenwärtige Volkskrankheit “Smartphone” gesichtet und dokumentiert. Da ist das Volk der aufgehenden Sonne gefühlt noch deutlich extremer als wir hier in Deutschland. Ab ins Hotel, etwas Wein einschenken die Aussicht genießen und die Bilder fertig machen. Kurzer Gegencheck mit dem Cheffe, zufrieden. Ausgezeichnet. Ich bringe ihm noch noch eine XXL-Tafel Schoko aus Deutschland und gönne mir etwas Late-Night Spa im japanischen Bad. Cheers, Philipp












