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18.03.17 - FURTHER CHARGES / WAR NOW / SLAVEHAN / BOLO - St.Petersburg
art for losshc.bandcamp.com
Four Horsemen of the Apocalypse
Ein Haus aus Paletten in 121 Tagen gebaut Ich muss direkt vorab sagen: so ganz komplett nur aus Paletten ist das Haus von Lesnoy nicht gebaut, hier und da kommen auch andere Materialien zum Einsatz. Aber überwiegend sind es dann doch Paletten, was mich dann auch direkt zu eine der wichtigsten Fragen bringt: wie hat er das geschafft? Dabei mein ich nicht das Bauen an sich. Da ist klar, was es braucht: Willen, ein bisschen Talent, das nötige Werkzeug und ein bisschen Zeit. Nein, ich meine viel mehr, wie er an die ganzen Paletten dafür gekommen ist. Denn soweit ich weiß, ist das für Normalsterbliche nahezu unmöglich. Denn – warum sollte es auch einfacher sein – auch dafür hat man sich ein System ausgedacht, dass blöder gar nicht sein könnte. Ich sag aber auch direkt, so ganz hab ich es nicht durchdacht, weil ich es so blöd finde, dass ich darauf keine Lust habe. Aber gefühlt gibt es eine fixe Anzahl an Euro-Paletten, die in den Umlauf gebracht wurden und die dann wild durchgetauscht werden. Kommt also ein LKW-Fahrer an, bringt was auf Paletten, dann will der die gleiche Anzahl direkt wieder mitnehmen und das natürlich leer. Wenn du dann aber keine Paletten hast, wird nicht nur ein langes Gesicht gemacht, das kann richtig kompliziert werden. Und ehrlicherweise: Keiner weiß, warum. Will man dann als Außenstehender auch mal Paletten haben, bleibt oft nur Ausschussware oder eben betteln und auf Glück hoffen. Oder man bekommt so klapprige Selbstbau-Dinger, die wir hier auch schon bekommen haben und maximal als Feuerholz herhalten, wenn überhaupt. Dabei kann man aus Paletten durchaus auch mal cooles Zeug bauen, das Netz ist voll mit DIY-Kram dafür. Oder halt direkt ein Haus, so wie es Lesnoy mal wieder im nachfolgenden Video getan hat: Weiterlesen ->
In 30 Tagen ein Haus aus Stein und Holz bauen Mal wieder so ein Moment, in dem man denkt, man würde in einer Simulation leben: Erst seh ich morgens das Video von Lesnoy, in dem er zeigt, wie er – zumindest glaube ich, dass er das ist, diese automatische YouTube-Übersetzung ist leider mehr Fluch als Segen – in 30 Tagen mitten im Wald eine gar nicht mal so schlechte Hütte baut, und im Laufe des Tages red ich irgendwann mit meinem Chef smalltalk-mäßig darüber, dass er sein letztes größeres Projekt abgeschlossen hat und jetzt nicht mehr weiß, was er als nächstes tun soll. Ich mein, wir alle kennen dieses Loch, in das man fällt, wenn wochen-, vielleicht sogar monatelang sein „Ding“ plant, sich beliest, das ganze Zeug ranschafft, was man dafür braucht und sich dann ans Werk macht. Zwischendurch failed, weil man halt doch erstmal keine Ahnung hat, sich noch weiter in das Thema eingräbt, sein Fail wieder fixt und dann am Ende den letzten Nagel ins Holz und die letzte Schraube anzieht – um dann voller stolz sein Werk zu begutachten. Ihr merkt, wir sprechen vor allem über so Garten-Kram, weil wir sowieso den ganzen Tag vorm Computer sitzen und dann unseren Ausgleich woanders suchen. Insofern ist das vielleicht auch eine kleine Empfehlung an ihn: wenn man nicht weiß, was man mit sich anfangen soll, einfach mal in den Wald gehen und eine Hütte bauen. Mit ausreichend Energie, genug Holz und Stein kann man sich da schon was beachtliches hinzimmern. Eben genau so, wie das Lesnoy gemacht hat: Weiterlesen ->
17.02: FATUM / DUKE NUKEM / BOLO / ЦЕПЬ / St.Petersburg