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Nach knapp einer Woche haben wir Lissabon so ziemlich abgegrast. Zum Abschluss wollten wir noch das Familiengrab des Pedro de Sousa Holstein auf dem Cemitério dos Prazeres (Friedhof) sehen. Es gilt als das größte Familien-Grab Europas und sieht ein bisschen aus wie eine Pyramide. Anschließend ging es auf die andere Seite des Tejo zum “Jesus” bevor wir mit lecker Fisch, Wein und Sonnenuntergang über der ‘Ponte 25 de Abril’ Brücke, die letzten Tage nochmal Revue passieren ließen. Adeus Lisboa!
Die Happy Ausstellung von Stefan Sagmeister.
Am bisher regenreichsten Tag fuhren wir nochmal etwas an den Rand der Stadt um uns das Hieronymus Kloster anzuschauen. Die vielen Reisebusse davor konnten unsere Bewunderung für das Bauwerk nicht trüben. Anschließend schlenderten wir mit Regenschirm und Kapuze Richtung Promenade entlang welcher sich weitere Sehenswürdigkeiten wie dem Torre de Belém (Turm) oder ein Seefahrerwahrzeichen reihten. Weiter gings ins MAAT Museum zur Happy Ausstellung (nächster Post) bevor wir uns endgültig mit dem originalen Pasteís de Belém belohnten.
Auch der Ausflug nach Sintra, darf im Lissabon Urlaub nicht fehlen. Nach ca. 60 Minuten erreicht man die kleine portugiesische Stadt, welche insbesondere durch seine vielen jahrhundertealten Paläste bekannt ist. Markant durch zwei zwei großen Türme (direkt über der königlichen Küche) erstreckt sich der Palácio Nacional de Sintra umrahmt von grünen Hügeln. Hügel? Das bedeutet Anstieg und so wanderten wir durch einen angelegten Park hinauf zum Castelo dos Mouros anstatt eines der vielen verfügbaren Moped-Taxis zu nehmen. Oben angekommen hatten wir einen traumhaften Ausblick über die Gegend, während sich der Palácio Nacional da Pena in den Wolken versteckte sich. Auch die Quinta da Regaleira (UNESCO Weltkulturerbe) haben wir uns nur kurz von außen betrachtet.
Da in Lissabon doch recht viele Anstiege zu meistern sind, erfreuen sich Einheimische und Touristen gleichermaßen am “Ascensão” (Standseilbahn). Nicht alle von ihnen sind noch voll funktionsfähig.
Auch wenn der Tejo fast wie Meer wirkt, ist der Atlantik doch ein bisschen weg. Mit der S-Bahn ging es für einen Tag nach Cascais.
Lissabon ist echt super zu Fuß zu erkunden - dafür gab es ein leckeres Frühstück als Grundlage. Über das Castelo de São Jorge zum Praça do Comércio und später ins Viertel 'Barrio Alto' den Tag mit einem Getränk in der Sonne ausklingen lassen.