Wie schon erwähnt, beschäftigte ich mich nach dem Festival damit, was es für Alternativen zu normalem Haarshampoo gibt.
Ich habe viele tolle Blogs und Tipps dazu gelesen, und was mich am meisten reizte auszutesten war die Lavaerde (auch bekannt als ,,Ghassoul’‘).
Diese gibt es von der Marke ,,Logona’‘ in mehreren Varianten.
Die braune Erde, ist für unreine Haut und fettige Haare geeignet.
Die weisse Lavaerde ist für trockene/empfindliche Haut und Haare geeignet.
Beide Arten der Erde gibt es als Waschcreme (Konsistenz etwas gröber als ein herkömmliches Duschgel) und als Pulver zum selbst anmischen.
Ich entschied mich für den Anfang für die schon fertige braune Lavaerde Waschcreme.
Der Duft dieser Waschcreme ist unheimlich toll (Lavendel).
Bei meinem ersten Waschversuch klappte es nicht ganz so gut die Haare zu säubern.
Da sich ein weiterer Test in nächster Zeit nicht anbot, benutzte ich die Waschcreme nur für den Körper, und als Notfalllösung ein naturkosmetisches Haarshampoo von Sante (von dm).
Während meines Sommerurlaubes (Camping am Gardasee) probierte ich die Waschcreme erneut auf meinen Haaren aus, und diesmal funktionierte es einwandfrei. Die Haare waren sauber, und fetteten auch nicht mehr so schnell nach wie sonst.
Jedoch störte mich die Konsistenz der Waschcreme enorm, da sie sich nicht gut auf den Haaren verteilen ließ, und ich wirklich eine große Menge brauchte um die ganze Kopfhaut damit zu benetzen.
Da mir dieses Problem schon vor dem Urlaub bewusst war, habe ich mir schonmal das braune Lavaerde Pulver gekauft und konnte es gestern das erste Mal benutzen.
Dazu rührte ich einfach 4 gehäufte Teelöffel Erde + warmes Wasser an, bis ich die gewünschte Konsistenz erreicht hatte.
Fazit : Die Haare sind, wie auch bei der Waschcreme, super sauber, fühlen sich gut an und ich bin begeistert davon.
Aber : das Pulver duftet nicht so wunderbar nach Lavendel wie die Creme, sie ist komplett geruchsneutral.
Bei Bedarf könnte man noch Lavendelöl (oder sonstiges) als Duft hinzufügen.
Werde ich bestimmt auch noch testen, da ich ein Geruchsfetischist bin.