David Strathairn in Meschugge. Photos from the German press kit.

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David Strathairn in Meschugge. Photos from the German press kit.
David Strathairn Appreciation:
Charles Kaminski in Meschugge (1998)
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Charles Kaminski in Meschugge (1998)
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Charles Kaminski in Meschugge (1998)
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Charles Kaminski in Meschugge (1998)
David Strathairn Appreciation:
Meschugge / The Giraffe (1998)
David Strathairn Appreciation: Charles Kaminsky in Meschugge (1998)
20. Exkursion: Jüdisches Museum
- Liebe Leserschaft, bevor wir mit unserem Bericht beginnen, wollen wir anmerken, dass dies unsere zwanzigste Exkursion ist: Jubiläum! Es machte uns bisher (und hoffentlich auch weiterhin) viel Spaß und wir freuen uns weiterhin für euch zu schreiben. -
Am 19. April 2017 besuchten wir das Jüdische Museum in Kreuzberg. Das erste Gebäude, das wir betraten, wird 'Kollegienhaus' genannt. Dieses wurde 1735 errichtet, dient als Eingangsgebäude und beherbergt unter anderem ein Restaurant.
Das Hauptgebäude des Museums, in dem die Ausstellungen stattfinden, ist der „Liebeskind-Bau“. Dieser wurde 1989 von dem amerikanischen Architekten Daniel Libeskind entworfen. Er wirkt durch seine blitzartige Form und die vielen kreuz und quer verteilten Fenster eher destruktiv und chaotisch.
Nach dem Eintreten trafen wir auf drei sich kreuzende schiefe Achsen: die Achse der Kontinuität, die Achse des Exils und die Achse des Holocausts. Besonders mochten wir den Garten des Exils, welcher sich auf einem schrägen Untergrund befindet. Der Garten besteht aus 49 mit Erde befüllten Säulen, auf denen Ölbäume gepflanzt sind, die in der jüdischen Kultur Frieden und Hoffnung symbolisieren sollen. Diese erinnerten uns an das Holocaust-Mahnmal am Potsdamer Platz (hier geht es zu unserer Exkursion dorthin), da einen auch hier ein beklemmendes Gefühl beschlich.
Dann ging es zur uns teilweise bekannten Dauerausstellung über die jüdische Geschichte und Kultur. Uns blieb vor allem der sogenannte „Granatapfelbaum“ in Erinnerung, an dem die Besucher ihre sehnlichsten Wünsche auf papierne „Granatäpfel“ schreiben und diese am Baum aufhängen können.
Entgegen der Vorstellung von einigen von uns ging es nicht ausschließlich um den Holocaust; das Museum zeigt vielmehr die eher unbekannte Vergangenheit der Juden – Eingliederung, Separation, Akzeptanz sowie Verfolgung. Obwohl wir nicht sehr viel Zeit hatten, können wir uns auch vorstellen, mehrere Stunden dort zu verbringen. Die Dauerausstellung sowie die Sonderausstellungen sind sehr interessant und die drei Euro auf jeden Fall wert. Noch bis zum 03.07.17 ist die Sonderausstellung „Cherchez la femme“ zu besuchen.
Eure lieben Berliner Blogger