Ich wollte eigentlich gar nicht mehr darüber sprechen, doch der Ordnung halber sei Casanova erwähnt: Eine Revue-Operette von Ralph Benatzky unter Verwendung weniger beachteter Johann-Strauss-(des jüngeren)-Melodien, seinerzeits ein großer Erfolg, der die Comedian Harmonists berühmt machte, das klingt doch zauberhaft. Dummerweise erschließt sich der Regie das Konzept "Revue" nicht. Egal, wie geeignet die Vorlage ist: in der Oper werden die Stücke mit Bedeutung aufgeladen, keinesfalls mit beineschwingenden Tänzerinnen oder -gottbewahre!- Walzertaumel zu den Strauss-Walzern. Wir hatten uns so drauf gefreut, und dann ist uns noch nicht mal das vielerwähnte Vibraphon aufgefallen. Wir trösten uns mit dem Gedanken, daß wir wahrscheinlich niemals wieder etwas grundlegend missglückteres anschauen müssen.












