Opern von Richard Wagner
1834 (komponiert), 1888 (Uraufführung) – Die Feen
Wagners erste vollendete Oper, die jedoch erst Jahre nach seinem Tod uraufgeführt wurde. Eine romantische Oper in drei Akten, die noch stark von Carl Maria von Weber und der deutschen Romantik geprägt ist.
1836 (Uraufführung) – Das Liebesverbot
Eine komische Oper in zwei Akten, lose basierend auf Shakespeares „Maß für Maß“. Sie zeigt Wagners Versuch, sich im italienischen Belcanto-Stil zu versuchen, und wurde von ihm später kritisch betrachtet.
1842 (Uraufführung) – Rienzi, der letzte der Tribunen
Eine Große Tragische Oper in fünf Akten, die sich am französischen Grand-Opéra-Stil orientiert. Sie war zu Wagners Lebzeiten sehr erfolgreich, distanzierte er sich jedoch später von diesem frühen Werk.
1843 (Uraufführung) – Der fliegende Holländer
Eine romantische Oper in drei Akten. Dieses Werk markiert einen Wendepunkt in Wagners Schaffen, da er sich hier verstärkt mythologischen Stoffen zuwendet und die durchkomponierte Form statt der Nummernoper bevorzugt.
1845 (Uraufführung) – Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Eine romantische Oper in drei Akten, die die Spannung zwischen heidnischer Sinnlichkeit und christlicher Erlösung thematisiert.
1850 (Uraufführung) – Lohengrin
Eine romantische Oper in drei Akten, basierend auf der Legende des Schwanenritters. Sie ist ein Schlüsselwerk des romantischen Repertoires und festigte Wagners Ruf als bedeutender Opernkomponist.
1865 (Uraufführung) – Tristan und Isolde
Ein Musikdrama in drei Akten, das als Höhepunkt der romantischen Oper und als wegweisendes Werk für die Entwicklung der harmonischen Sprache gilt. Die Oper erforscht die Themen Liebe, Tod und Sehnsucht mit intensiver psychologischer Tiefe.
1868 (Uraufführung) – Die Meistersinger von Nürnberg
Eine komische Oper in drei Akten, die einzige von Wagners reifen Opern mit einem heiteren Sujet. Sie ist ein Bekenntnis zur deutschen Kunst und Tradition und gilt als eine seiner zugänglichsten Opern.
1869 (Uraufführung) – Das Rheingold
Der Vorabend des vierteiligen Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen. Ein durchkomponiertes Musikdrama, das die Vorgeschichte des Ring-Zyklus erzählt.
1870 (Uraufführung) – Die Walküre
Der erste Tag des Ring des Nibelungen. Ein Musikdrama, das sich um Wotans Scheitern und die Liebe zwischen Siegmund und Sieglinde dreht.
1876 (Uraufführung) – Siegfried
Der zweite Tag des Ring des Nibelungen. Ein Musikdrama, das die Jugend und Heldentaten des titelgebenden Helden Siegfried beleuchtet.
1876 (Uraufführung) – Götterdämmerung
Der dritte Tag des Ring des Nibelungen und der krönende Abschluss des Zyklus. Ein Musikdrama, das das Ende der Götter und den Untergang der Welt thematisiert.
1882 (Uraufführung) – Parsifal
Ein Bühnenweihfestspiel in drei Akten, Wagners letztes vollendetes Werk. Es behandelt Themen wie Erlösung, Mitleid und spirituelle Reinheit und ist stark von Schopenhauers Philosophie beeinflusst.












