Vom Arzt zum Patient: Wenn Ärzte selbst an Krebs erkranken, stehen auch sie vor einer tiefgreifenden Herausforderung. Die gewohnte Rolle der Helfer wird abrupt umgekehrt, und die eigene Verletzlichkeit wird unausweichlich spürbar. Auch Ärzte sind nicht immun gegen die Angst und Unsicherheit, die eine Krebsdiagnose auslöst. Ihr Wissen über die Krankheit und ihre möglichen Folgen kann diese Gefühle sogar noch verstärken. Der ungewohnte Kontrollverlust und die Abhängigkeit von anderen Ärzten sind eine ungewohnte Erfahrung. Der Wechsel von der Rolle des Experten zum Patienten kann den gewohnten professionellen Abstand erschweren und das Vertrauen in die eigene Behandlung herausfordern. Darüber hinaus ist die konkrete Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit eine tiefgreifende existenzielle Erfahrung. Sie zwingt den Arzt dazu, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die er sonst nur bei seinen Patienten begleitet. Die neue Erfahrung, selbst Krebspatient zu sein, ist zweifellos - wie für alle Betroffenen - auch für Ärzte eine enorme Herausforderung. Mehr unter https://tinyurl.com/2tx5exw5









