Feuilleton: Literatur und Politik. Und Asterix.
Literatur wird wieder politischer, und es geht wieder ein Raunen durch den Literaturbetrieb: "Literatur kann immer noch die Welt verbessern". Deshalb ist auch dieser Blogbeitrag politisch. Aber auch Erst-Autoren & Crowdfunding. Und Asterix.
Navid Kermani hat am Sonntag, den 18. Oktober, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten, und eine beeindruckende Rede gehalten, in der es differenziert und leidenschaftlich um Glaube, Politik, Krieg, Pluralismus, Heuchelei und die Schönheit von Literatur ging. Außerdem ein ebenso beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch Literatur- und Kulturwissenschaftler zur Debatte ums Weltgeschehen beitragen können, solange sie nur klug sind. Eine um die Hälfte gekürzte, aber nicht minder starke Version gibt es im Deutschlandfunk. Ein Abdruck der Rede fand sich am Montag in der FAZ. Eine Analyse der Rede ebenfalls.
Akif Pirinçci wurde der Verlagsvertrag von Random House gekündigt, da er in Dresden sagte, es sei schade, dass die KZs gerade außer Betrieb seien. Danke, Random House.
Lukas Barfuss hat einen Essay über den Rechtsruck in der Schweiz veröffentlicht, der ein kleines Erdbeben ausgelöst hat. Das Feuilleton wird aufregender.
Zuletzt: Feridun Zaimoglu im Freitext über - tja, deutsche Moralprahler. Im Freitext gibt es eben keine Unterscheidung zwischen Kunst und Kommunikation, aber lesenswerter Beitrag.
Eine Erst-Autorin: Wie es Kat Kaufmann so auf der Frankfurter Buchmesse ergeht.
Ein Erst-Autor: Ian McEwan über seine Anfänge.
Was ist eigentlich crowdfunding in Verlagen? Schwerpunkt Comics, aber auch Informationen zu anderen Plattformen.
Ein neuer Asterix! Immer gut. (Abgesehen von dem kleinen Ausrutscher mit den Aliens.)









