Hirndoping steht weit oben auf der Wunschliste vieler Vertreter des Transhumanismus. Der Gesundheitswissenschaftler Joseph Kuhn hat sich auf “Scienceblogs.de” mit dem Thema “Hirndoping / Neuroenhancement” befasst.
Zitat:
“Bei der DAK-Pressekonferenz in München war auch Prof. Hans Förstl dabei, Leiter der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München. Er wies darauf hin, dass nach heutigem Kenntnisstand eine pharmakologische Verbesserung von Hirnleistungen auf Dauer nicht erfolgreich sei. Das Hirn sei in der Evolution in seinem Leistungsvermögen und dem Zusammenspiel seiner Funktionen schon optimiert. Mehr Leistung an der einen Stelle führt also irgendwann zu Leistungseinbußen an anderer Stelle.”
Sollte sich das ändern, weil irgendjemand eine wirksame und zugleich nebenwirkungsarme Substanz entdeckt, die sich als Hirndoping eignet, dann werden sich eine ganze Reihe von ethischen Fragen stellen.
Wollen wir als Gesellschaft das? Wer bekommt das? Wer bezahlt das?.....









