So viele Meilensteine, die ich mit dir teilen wollte, doch du bist nicht da, um sie zu sehen.
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So viele Meilensteine, die ich mit dir teilen wollte, doch du bist nicht da, um sie zu sehen.
Ich glaube, ich habe sie verloren. Zumindest als Partnerin. Ungeachtet aller Versprechen, ungeachtet den Umständen der Pandemie, die uns in dem, was uns immer ausgezeichnet hat, unglaublich eingeschränkt hat.
Das Reisen, das Essen, Kultur, die Liebe.
Sie findet Ablenkung in R., der sie einst betrogen und dann auch noch im Stich gelassen hat, der kein Problem damit hat, in eine ernsthafte Beziehung zu dringen. Ein fragwürdiger Charakter, aber das sieht sie einfach nicht. Er ist der Ausbruch aus einem Alltag, der bedingt durch die aktuellen Umstände leider einem Gefängnis ähnelt.
Glaub mir, Kiddo, für mich auch.
Wir sind beide nicht für’s Gefängnis geeignet. Aber ich stehe trotzdem zu ihr, ziehe durch, an guten, wie an schlechten Tagen, und versuche, alles für sie zu tun.
Wenn sie ein Problem hat - bin ich da.
Wenn sie nachts kuscheln will - bin ich da.
Wenn sie Hilfe bei der Arbeit braucht - bin ich da.
Wenn sie morgens Kaffee braucht, um in die Gänge zu kommen - bin ich da.
Wenn sie ihr Handtuch oder gar ihren Vibrator unter der Dusche braucht - bin ich da.
Aber hey, das ist wohl nicht spannend, nicht aufregend genug, denn:
Wenn sie Ablenkung braucht - ruft sie R. an.
Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr immer da sein.
Du hast gesagt, du wirst für immer bleiben. Du hast gelogen, denn du bist nicht mehr da.
Kunterbuntwirdzuschwarz
Zu bleiben scheinen nur die Erinnerungen an das, was längst nicht mehr ist, nicht richtig war und niemals wieder sein wird.