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"41'36""
(LP. Sky Walking. 2016)
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V/A
"41'36""
(LP. Sky Walking. 2016)
Nika Son - Residency Tape 3
The sound on Nika Son’s release has been examined and produced throughout November and December 2018 in Frankfurt am Main during a music-residency initiated and hosted by "Künstlerhaus Mousonturm" and MMODEMM.
Purchase Cassette: Nika Son - Residency Tape 3
Mi, 15.4. live: Edmund Hunt (UK) live: "Fusion" (for 2 Djs; 4 turntables) von Nikolaus Gerszewski interpretiert von Nika Son & L.C.Knabe djs: Pete (Sky Walking), Nina Do, 16.4. live: Bérangère Maximin (Sub Rosa /FR) live: Moorburg (E.K.G., Recording Industry) djs: E-Püdels, Tussn & Milchen
Edmund Hunt: “We are apart, our song together”.
Der Komponist spielt elektronische Bearbeitungen eigener Stücke. Hierbei steht die menschliche Stimme im Fokus.Der Programmtitel ist eine Zeile aus dem anonymen alt-englischen Gedicht “Wulf and Eadwacer”, welches Hunt für die Mezzosopranistin Lucie Louvier vertont hat. In der elektronischen Version sind sämtliche Klänge aus der Stimme der Sängerin gewonnen: Samples von Konsonanten, Vokalen und Textfragmenten. Das Alt-Englische weist einen besonderen Reichtum an Klängen auf, die im modernen Englisch verloren gegangen sind; aus deren Aufnahmen legte Hunt eine Soundbibliothek an, die ihm als Materialquelle für seine elektronischen Stücke dient. Hunt komponiert nicht in mittelalterlichem Stil, er stellt vielmehr die alte Sprache in einen neuen musikalischen Kontext.
Fusion
Das Stück ist ein reines DJ-Set; als einziges Material werden Schallplatten eingesetzt, und als einzige Instrumentaltechnik der Mix,also das hin und her Schieben der Lautstärkeregler am Mischpult. Zur Strukturierung des Ablaufs verwende ich die, um 1920 von Arnold Schönberg entwickelte, Reihentechnik.
Seit den späten 1970er Jahren ist das Plattenauflegen von einer bloßen Dienstleistung zur Kunstform avanciert; dabei stellt sich die Frage worin diese Kunst eigentlich genau besteht. Traditionalisten meinen sie bestünde vor Allem in der Fähigkeit eine Party zum Kochen zu bringen, während Vertreter des in den 1990er Jahren entstandenen Turntabelism sie in der Geschicklichkeit sehen, möglichst viele Plattenspieler gleichzeitig zu bedienen und in Höchstgeschwindigkeit Musikstücke aus winzigen Samples zusammen zu puzzeln. Gerszewski's eigener Ansatz ist eher der, durch bloße Auswahl und Kombination der Stücke ungewöhnliche Bezüge her zu stellen, und damit neue Hörperspektiven zu ermöglichen. Der Titel “Fusion” ist eine Anspielung auf die hauptsächlich im “Ethno- Pop” verbreitete Methode der Fusion musikalischer Stilelemente von unterschiedlicher Herkunft. Während bei letzterem jedoch das jeweils fremde Element in postkolonialistischer Manier vereinahmt und den Anforderungen einer semi-provinziellen Clubkultur angepasst wird, bedient er sich hier des surrealistischen Verfahrens des Objet trouve, d.h. die Musik wird in ihrer ursprünglichen Form belassen und quasi auf Augenhöhe einander gegenüber gestellt; die eigentliche Verschmelzung findet erst im Kopf des Hörers statt.
Bérangère Maximin
naturally drew inspiration from composers such as François Bayle, Luc Ferrari, Eliane Radigue and has also listened to a lot of early electronica and glitch music. She went on to develop her own approach, both to studio recording and to live performance.
Bérangère Maximin makes spacious colorful music. A sonic sculptress of exception, she started out in an academic environment with an electroacoustic training, and has gradually incorporated the contribution of post-punk, dub and sound art experiments to develop a hyper-personal style, producing sensual, hypnotic, sultry pieces with immediate impact.
Her new album 'Dangerous Orbits' will be released on Crammed Discs in May 2015.
Artwork by Alex Solman