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96.000 privat Krankenversicherte sind im Notlagentarif was originally published on schunck.info
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96.000 privat Krankenversicherte sind im Notlagentarif was originally published on schunck.info
» 7 Dinge beachten, damit PKV nicht zu teuer wird
Credit: Photo courtesy of National Nuclear Security Administration / Nevada Field Office
PKV Beitragsexplosionen überleben - 2014 konnten 106.600 Privatversicherte ihre zu teure private Krankenversicherung nicht mehr bezahlen. 2015 waren es noch mehr: knapp 116.000 Vollversicherte. Unter ihnen sehr viele Rentnerinnen, Rentner, Geschiedene und Arbeitslose. Wer in jungen Jahren eine private Krankenversicherung (PKV) als Vollschutz abgeschlossen hat, kämpft 10, 20 oder 30 Jahre später ums Überleben. Schuld daran sind Falschberatungen und die Beitragsexplosionen bei der privaten Krankenversicherung.
Nach mehreren Beitragsexplosionen steuern viele PKV-Vollversicherte direkt in die Armut.
2015 konnten über 115.000 Privatversicherte ihre Beiträge nicht mehr bezahlen.
Sehr viele ehemalige freiwillig versicherte GKV-Kunden bereuen heute bitterlich, dass sie in die private Krankenversicherung gewechselt sind.
Möglicherweise haben sie sogar einen Billigtarif abgeschlossen, der schlechtere Leistungen anbietet als die gesetzliche Krankenversicherung.
Zum Beispiel psychologische Behandlungen. Die jährlichen Beitragserhöhungen bei der privaten Krankenversicherung sind für Geringverdiener eine seelische und körperliche Belastung.
Besonders ärgerlich ist, dass auch der Billigtarif in die Armut führt. 1000 Euro im Monat für eine schlechte PKV als Vollversicherung sind keine Seltenheit.
Rechtsanwalt Rainer Wiesehahn erklärt deshalb bei LinkedIn, welche 7 Dinge Vollversicherte tun können, damit die private Krankenversicherung bezahlbar bleibt:.
Es handelt sich hierbei um Lösungen und Strategien, die eine zu teure PKV billiger machen können.
Wer von der GKV in die PKV wechselte, kann vom Versicherungsvermittler, dessen Berufhaftpflichtversicherer und vom privaten Krankenversicherer in bestimmten Fällen die Differenz zwischen Basistarif und GKV-Beitrag verlangen. Dies gilt vor allen Dingen, wenn der Versicherungsverkäufer vom Wechsel in die private Krankenversicherung hätte abraten müssen.
Rechtsanwalt Wiesehahn nennt Ihnen bei LinkedIN 5 Fälle, wo jeder Makler und Vertreter zum Abschluss einer PKV abraten muss. Wenn die Versicherungsverkäufer das nicht tun, haften sie auf Schadensersatz wegen Falschberatung.
Erfreulicherweise haften auch die vermittelte PKV-Gesellschaft auf Schadensersatz. Der Vorteil: Das PKV-Unternehmen hat mehr Geld als der Versicherungsvermittler.
Bei der privaten Krankenvollversicherung steigen die Prämien um das Drei- bis Fünffache. Die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb, von Anfang an ein Finanzpolster von etwa 200.000 Euro anzusparen.
Wie hoch das Finanzpolster sein sollte, hängt vom Einzelfall ab. Rechtsanwalt Wiesehahn hat ein Programm entwickelt, das die ungefähre Beitragsentwicklung bei Ihrer privaten Krankenversicherung ausrechnet. Ausserdem berechnet die Software, wieviel Sie jeden Monat ansparen müssen, damit Vollversicherte die Beitragsexplosionen bis zum 100. Lebensjahr überleben können.
Falls Ihr Einkommen zu gering ist, um eine Altersrücklage anzusparen, erfahren Sie im obigen LinkedIN-Artikel, wie Sie jeden Monat bis zu 400 Euro verdienen können.
Einige Vollversicherte möchten sicherlich wissen, ob sie bei der richtigen oder falschen privaten Krankenversicherungsgesellschaft versichert sind und ob sie noch in eine andere, bessere PKV-Gesellschaft wechseln können.
Auch diese Fragen beantwortet Ihnen Rechtsanwalt Wiesehahn bei LinkedIN.
Als letztes werden im vorgenannten LinkedIN-Beitrag zwei weitere sehr wichtige Punkte behandelt. Nämlich, ob Sie in Ihrer jetzigen privaten Krankenversicherung in einen Paralleltarif wechseln können und ob sie möglicherweise in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren können.