-42°C Breakfast in Nowosibirsk, Russia 🥶🥶🤤🤤
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-42°C Breakfast in Nowosibirsk, Russia 🥶🥶🤤🤤
Wie lange braucht ein Partikel (Gain of function) bei Nordwest- Wind für die 3671 km von Nowosibirsk nach Wuhan?
Im September 2019 Explosion in einem P4 Labor in Nowosibirsk
Das ist nur eine Frage KEINE These!!! Aber was wäre wenn es so gewesen wäre? Würden wir es erfahren? Im September 2019 – Explosion in einem P4-Labor in Novosibirsk – Wie war das Wetter – vor allem wie der Wind in Nowosibirsk seit September 2019 – das kann jeder Mensch auf TimeandDateselbst nach schauen, ja es gab ab und an Winde aus…
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Tag 43 bis 49: Endlich in der Transsibirischen Eisenbahn und Nowosibirsk
Auch wenn der Kauf der Tickets in Moskau etwas schwieriger war, ging es dafür umso routinierter in den Zug. Bei meiner Fahrt von Sankt Petersburg nach Moskau hatte ich ja schließlich schon die grundlegenden Fähigkeiten zur Benutzung eines russischen Zuges gelernt. Also war ich schon mal gut für meine 2-tägige Zugfahrt vorbereitet. In Moskau hatte ich mir dafür noch ein großes Essenspaket gekauft: Brot, Mini Salamis, Essiggurken, Kekse, Instant-Nudelsuppen und natürlich Tee.
Das Leben in der Transsibirischen Eisenbahn
Bis der Zug einmal losgefahren ist, alle Passagiere ihren Platz gefunden haben und alle Betten gemacht sind ist es noch ein bisschen hektisch. Direkt im Anschluss wird es deutlich entspannter. Im Wesentlichen dreht sich alles nur um Schlafen, Essen und aus dem Fenster schauen. Hört sich vielleicht ein bisschen langweilig an, doch gerade in der 3. Klasse trifft man sehr viele Menschen und vor allem fast ausschließlich Russen. Die Kommunikation ist zwar meistens schwierig, doch es funktioniert manchmal auch mit wenig Worten. Und mit ein paar russischen Wörtern sind einfache Unterhaltungen auch möglich. Hier im Zug hatte ich auch das erste Mal Zeit gefunden um zu lesen. Gerade für Reisen lohnt sich auch die Anschaffung eines Kindles, es ist super leicht und mit der Hintergrundbeleuchtung ist es auch möglich am Abend zu lesen. Dadurch habe ich immer einige Bücher dabei und kann mir bei Bedarf weitere bei Amazon kaufen und herunterladen. Enttäuscht war ich nur, dass ich in den ganzen zwei Tagen im Zug nur einmal Babuschkas gesehen hatte. Und an dieser Station haben sie nur Obst und Gemüse verkauft und nicht wie erwartet verschiedene selbstgemachte Gerichte. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass die Hauptsaison schon vorbei war. Dadurch war meine Ernährung etwas eintönig, denn für das überteuerte Restaurant war ich auch zu geizig.
Ankunft in Nowosibirsk
Diesmal hatte ich mich wieder für Couchsurfing entschieden und musste wieder einen halben Tag in Nowosibirsk verbringen, bis Julia von der Arbeit heim kam. Eigentlich wollte ich direkt am Bahnhof meinen Rucksack abgeben und dann direkt Nowosibirsk erkunden. Doch es kam leider etwas anders. Ich hatte weiterhin Probleme mit meinem Fuß und konnte nur Flip Flops tragen. Da es in Nowosibirsk deutlich kühler war als in Moskau musste ich mir etwas überlegen. Ebenfalls war das wohl der letzte Stopp mit einer guten medizinischen Versorgung für die folgenden Wochen. Also entschied ich mich doch zu einem Arzt zu gehen und meine eigene Diagnose überprüfen zu lassen. Im Krankenhaus angekommen musste ich erneut feststellen, wie wenige Menschen hier Englisch können. Auch in einem sehr guten Krankenhaus gibt es keine englischsprachigen Ärzte. Mit Google Translator hatte ich dem Arzt dann meine Beschwerden geschildert und wurde anschließend untersucht. Glücklicherweise war meine Vermutung richtig und es war nur eine Überbelastung. Um die Entzündung im Fuß zu bekämpfen bekam ich für 10 Tag Ibuprofen als Gel und Tabletten. Nach meinem Krankenhausbesuch bekam ich von Julia eine Nachricht, dass sie auf dem Heimweg ist. Mit einem Uber bin ich dann zu dem Haus von Julia gefahren. Dort angekommen gab es erst mal einen heißen Tee und im Anschluss eine Dusche. Nach einigen Tagen ohne Dusche im Zug war es eine echte wohltat, auch wenn es nur kaltes Wasser gab.
Akademgorodok – Studentenviertel im Wald
Nach einem langen und ausgiebigen Schlaf auf der Couch ging es per Elektritschka, einem russischen Regionalzug, nach Akademgorodok. Das ist ein Stadtteil von Nowosibirsk den mir Julia am Abend vorher empfohlen hatte. Nach circa einer Stunde war ich dort und hatte traumhaftes Wetter. Also ging es vom Bahnhof direkt zum See um dort die traumhafte Aussicht zu genießen. Um nach Akademgorodok zu gelangen, ging es einen Kilometer durch einen Wald und der Wald zieht sich auch durch das gesamte Viertel. Überall waren Studenten unterwegs und es gab reichlich Cafés und Restaurants. Hier verbrachte ich den ganzen Tag und erkundete die Gegend.
Das Zentrum von Nowosibirsk
Am zweiten Tag ging es dann quer durch Nowosibirsk. Auch wenn es hier vereinzelt schöne Orte gibt, war es insgesamt nichts besonderes. Ohne die Tipps von Julia hätte ich vermutlich einige Orte gar nicht gesehen und bin froh, dass ich bei ihr untergekommen bin. Am Abend ging es dann wieder zum Supermarkt um den Reiseproviant aufzufüllen, schließlich ging es nach diesem kurzen Stopp wieder in den Zug. Dieses Mal leider nur für einen Tag, doch besser als nichts und den Baikalsee auszulassen hätte auch keinen Sinn gemacht. Da mein Zug erst in der Nacht abfuhr, musste ich für die kurze Strecke wieder ein Uber nehmen. Mit meinem Gepäck war ich viel zu leicht als Tourist zu erkennen und dass wäre in der Nacht nicht wirklich sicher gewesen, auch Julia hatte mir davon abgeraten zum Bahnhof zu laufen.
Auf nach Irkutsk und zum Baikalsee
Voller Vorfreude ging es dann in den Zug, der wieder für zwei Nächte mein Zuhause wurde. Die erste Hälfte der Fahrt hatte ich sowohl das obere als auch das untere Bett für mich alleine und habe mich auch direkt breit gemacht. Erst am Nachmittag kam ein älteres Ehepaar, dass leider sehr distanziert war und die ganze Zeit die unteren Betten belegt hatten. Normalerweise sitzen am Tag alle im unteren Bett, dieses Mal halt nicht. Also suchte ich mir einen anderen Sitzplatz und wurde von den dort sitzenden Russinnen super aufgenommen. Wir verständigten uns mit Hand und Fuß und hatten viel Spaß. Ich saß noch nicht lange dort und musste sofort einen selbstgebackenen Apfelkuchen probieren. Nach dem ersten Viertel des Kuchens musste ich auch noch ein weiteres Viertel essen, eigentlich war ich ja schon satt aber der Kuchen war einfach super lecker. Am Abend hat dann jeder verschiedenes Essen auf den kleinen Tisch gelegt und dann wurde gemeinsam gegessen. Read the full article
Putins fehlendes Smartphone auf deutsch
Über zwei Stunden dauerte eine gestriges Treffen Putins in Nowosibirsk mit einem Rat für Wissenschaft und Forschung.
Schlagzeilen machte davon nur eine Minute – die aber weltweit: Als Putin verkündete, kein Smartphone zu besitzen. Bei uns gibt es die Szene wie immer im Gesamt-Zusammenhang für alle, die sich dafür interessieren, wie es eigentlich zu diesem überraschenden Bekenntnis des russischen Präsidenten gekommen ist.
Zwischenstopp in #Nowosibirsk: Nach Temperaturen um die 20 Grad in den letzten Tagen sind wir heute bei Schneegestöber aufgewacht. Inzwischen scheint wieder die Sonne. Jetzt geht es für 31 Stunden in den Zug. Net Stopp: #Irkutsk (hier: Novosibirsk Opera and Ballet Theatre)
Purple Nowosibirsk
135mm
Snow in Nowosibirsk
Stadt aus Eis - Nowosibirsk
Heute war mir irgendwie das erste Mal richtig kalt, also richtig kalt, nicht so, okay, ja, is kalt, aber geht, nein, richtig kalt. Und das bei -14 Grad.
Bevor ich hierhin gekommen bin, haben mich ja viele für verrückt erklärt: "Wie kannst du da nach Sibirien fahren, das ist doch so kalt da! Du stirbst da!" (Meine Mutter hat gar etwas von Erfrierungen gemurmelt, als sie eine flauschige lange Unterhose aus Angora in meinen Koffer schmuggelte). Und meine reflexartige Antwort auf alle diese Einwände war dann immer: "Nein, das ist eine ganz andere Kälte da, die ist trockener, das spürt man gar nicht." Doch eigentlich habe ich mir dabei selbst nicht so wirklich geglaubt. Ich kenne nur drei Arten von Kälte: Deutschland bei -3 Grad: Scheiße, ich sterbe gleich, Deutschland bei +3 Grad: Uff, fies, das brennt und die Kälte, im Sommer, die man nur als kalt empfindet, weil der Kopf felsenfest meint, dass es eigentlich heiß sein sollte, aber der deutsche Sommer mal wieder nicht sein Bestes gibt.
Hier, also bis heute: Alles easy. Ich merke zwar, dass es eigentlich kälter ist, als ich es bisher erlebt habe, aber diese Kälte greift mich nicht so an. Auch ohne Handschuhe und manchmal ohne Mütze, ja, es ist kalt, aber die Kälte kriecht nicht überall an Hals und Handgelenke und lässt mich zittern. Meine Finger werden zwar ganz steif, aber brennen tuts erst nach einer halben Stunde, wenn sie schon fleckig sind, ich kaum mehr etwas spüre und sich nur noch wie schlecht geölte Roboterfinger bewegen lassen.
Doch als ich heute Morgen aus dem Haus ging, musste ich doch kurz husten, meine Kehle zieht sich ruckartig zusammen; die kalte Luft verschlägt mir kurz den Atem. Als sei alles verraucht, die Luft ist rau, man darf nicht so schnell atmen, auch nicht tief. Langsam, und am besten durch einen Schal. Aus Mund und Nase schweben dichte Nebelschwadern.
Den Boden sieht man eigentlich überhaupt nicht mehr. Vor ein paar Tagen hat es geschneit und tausende Schritte der pelzbehangenen Nowosibirsker und anhaltender Frost haben den Schnee zu einer hartnäckigen Eisschicht auf dem Pflaster verdichtet, manchmal mehrere Zentimeter dick. Salz kennen die hier nur für Suppe. Wenn man Glück hat, liegen ein paar Sandkörnchen herum, doch es bleibt glatt. Man gewöhnt sich einfach, anders zu gehen. Die Nowosibirsker sind da geübt. Keine großen Schrittemachen, unter keinen Umständen. In den Wintermonaten wird hier nur getippelt. Und bestimmt ist das auch gut für die Oberschenkel, die man immer schön angespannt halten muss, damit nicht auf einmal ein Bein einfach das Weite sucht.
Ich gehe über den Bahnhofsvorplatz, (von der Farbe des Bahnhofes bin ich nicht mehr irritiert) und die sich auf der riesigen weißen Fläche spiegelnde Sonne blendet mich. Das ist in der Tat schön, alles weiß, alles hell, alles freundlich. Als hätte jemand den schwarzen Asphalt mit Kristall getauscht. Und das ist in der Tat schön...