Malawi, Vanuatu, Uganda, Demokratische Republik Kongo, Togo, Saudi-Arabien, Äquatorialguinea und Ruanda: Diesen acht Ländern ist es 2022 gelungen, jeweils eine oder mehrere vernachlässigte Tropenkrankheiten (englisch: neglected tropical diseases, NTDs) auszurotten. Damit hat sich die Zahl der Länder, denen dies seit Ende der 1990er Jahre gelungen ist, auf fast 50 erhöht. Elf Länder haben dabei mehr als eine Krankheit ausgerottet. NTDs sind eine Gruppe von etwa 20 Krankheiten, die weltweit mehr als eine Milliarde Menschen betreffen. Sie werden aber von der globalen Gesundheitsagenda weitgehend übersehen. Die Krankheiten betreffen in der Regel Menschen, die in verarmten Gegenden leben. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten oder Toxine sind Auslöser dieser Tropenkrankheiten. 2022 hat die Demokratische Republik Kongo die durch den Guineawurm (Medinawurm) hervorgerufene Krankheit ausgerottet. Eine Augenentzündung, die zur Erblindung führt – das so genannte Trachom –, tritt nicht mehr in Togo, Malawi, Saudi-Arabien und Vanuatu auf. Uganda und Äquatorialguinea sowie Ruanda hingegen haben unterschiedliche Formen der Afrikanischen Schlafkrankheit, die durch den Parasiten Trypanosoma brucei verursacht wird, eliminiert. Quelle: https://www.spektrum.de/news/tropenkrankheiten-acht-laender-rotten-gefaehrliche-krankheiten-aus/2109399 #talk2move #t2m #redenumzubewegen