22. Exkursion: Schlossgarten Charlottenburg
Am 19. Juli 2017 waren wir im Schlossgarten Charlottenburg. Zuerst sahen wir das prunkvolle Schloss Charlottenburg, durch welches wir in den Schlosspark gelangten.
Sophie Charlotte von Hannover gab ihrem Gemahl Kurfürst Friedrich III im Jahr 1694 ihren Landsitz auf Caputh (bei Berlin) zurück, anschließend übergab er ihr am 30. Juni 1695 ersatzweise das Dorf Lüzow/Lietze und ein Grundstück. Auf diesem wurde etappenweise dann Sophie Charlottes Musenhof errichtet. Am 1. Februar 1705 starb Sophie Charlotte im Alter von nur 36 Jahren. Der König nannte das Schloss und den Bezirk zu ihren Ehren Charlottenburg. Friedrich der Große, bekannt durch den Bau des Schlosses Sanssouci, pflegte und erweiterte die Gartenanlage und ließ Gärten nach englischem Vorbild anlegen.
Im Jahr 1697 wurde der etwa 55 Hektar große Garten von Siméon Godeau als im französischen Stil gestaltete Barockanlage angelegt. Nachdem der Garten durch den zweiten Weltkrieg zerstört wurde, restaurierte man die malerischen Bilder des Landschaftsgartens und schuf neue Bereiche für eine zeitgemäße Nutzung.
Bei unserem Besuch liefen wir durch den symmetrisch angelegten Park, besonders mochten wir den Teich, an dem wir einen Großteil unserer wenigen Zeit verbrachten. Dort konnten wir zutrauliche Enten und Schwäne beobachten und fotografieren. Wir empfehlen den Schwänen nicht zu nahe zu treten, da sie bissig sein können. Außerdem empfehlen wir sich mehr Zeit zu lassen, als wir sie hatten, da der Garten sehr groß ist und es viele schöne Rastplätze gibt.
Eure ornithophoben Blogger











