Dieses Thema hat mich in letzter Zeit sehr beschäftigt. Für Leute die so etwas nicht kennen, scheint es schwer das zu verstehen, das man Freunde hat, die man noch nie in seinem Leben gesehen hat. Und es sind auch wirklich Freunde, du redest mit ihnen über gleiche Themen, kannst sie dir nicht wegdenken, wie es eben auch bei echten Freunden ist. Der einzigste unterschied ist, das sie nun mal weit weg wohnen, du nichts mit ihnen unternehmen kannst und das macht einen manchmal schon traurig.
Es ist komisch zu sagen, das man jemanden vermisst, den man noch nie gesehen hat, doch es ist so. Und wenn man diese Leute irgendwann mal wirklich trifft ist das so atemberaubend und so wundervoll.
Es ist so, das man diese Leute kennen lernt, weil sie die selben Interessen haben und die selben Dinge mögen, einem oft auch in gewisser weise ähnlich sind. Man unterhält sich einfach auf einer ganz anderen Ebene miteinander. Man ist einfach auf der selben Wellenlänge. Und niemals würde ich meine echten Freunde meinen “Internet Freunden” vorziehen. Sie sind mir alle gleichermaßen wichtig. Sollte das einer von ihnen lesen, würde ich mich freuen, wenn sie das genau so sehen, doch das müssen sie natürlich nicht.
Ich habe oft versucht meinen Eltern und auch engen Freunden von mir das zu erklären, wieso ich so gerne mit Leuten aus dem Internet schreibe und warum ich sie auch zu meinen Freunden zähle, doch für sie scheint das noch immer nicht verständlich. Es ist einfach eine fremde Welt für sie. Ich weis jeder hat eine andere Meinung, doch ich versuche trotzdem Leuten zu erklären wie ich denke, damit sie mich wenigstens verstehen können.