Es ist der Morgen, der nach solchen Nächten kommt. Nicht hell, nicht dunkel. Grau, wie Beton, der die Wärme nicht gehalten hat.
Sie sitzt in dem Stuhl aus Chrom und Segeltuch, die Beine weit, dahin gefallen, wo sie hinfallen wollten. Nichts an ihrer Haltung will etwas beweisen. Die Jacke ist von beiden Schultern gerutscht, verwaschener Denim, und sie zieht sie nicht hoch. Es gibt keinen Grund.
Unter ihr die Stadt. Hügel im Dunst, ein paar Türme, grau in grau. Irgendwo läuft Wasser in einem Rohr, ein dünnes, gleichmäßiges Geräusch, und wenn es aufhört, ist da nichts. Kein Wind. Kein Auto. Nur das Fenster hinter ihr, halb offen, und dahinter die Wohnung, in der die Nacht noch liegt.
Das Licht kommt langsam. Es kriecht über den kalten Stein, erreicht ihre nackten Zehen auf der Platte. Sie zieht die Füße nicht weg.