Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer plädiert für eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben. In Berlin sagte sie, dies sei im deutschen Interesse und habe nichts mit Präsident Trump und nichts mit der Nato zu tun, sondern mit der Fürsorgepflicht für die Soldaten. Kramp-Karrenbauer äußerte sich auf einer Konferenz der Atlantik-Brücke und des American Council on Germany. Sie bekannte sich zum Ziel der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Dabei gehe es auch um die Frage, ob Deutschland ein verlässlicher Partner sei. Dies sei auch wichtig als Signal an die Nato-Staaten in Osteuropa, die sich von Russland bedroht fühlten. Deshalb habe das Ziel auch etwas mit europäischem Zusammenhalt zu tun. Die Nato hat im Jahr 2014 beschlossen, dass sich jeder Mitgliedstaat bis 2024 dem Ziel annähern soll, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. US-Präsident Trump hat Deutschland wiederholt aufgefordert, mehr zur Nato beizutragen.
Wer macht das eigentlich so teuer? #nato









