Chernobyl Diaries, so lautet der Titel von Oren Pelis nächstem Ausflug ins Horrorgenre. Mit Filmen wie Paranormal Activity und Insidious machte er sich als Produzent, Autor und Regisseur einen Namen. Sein Versuch, das Genre des "Found Footage Film", bei dem der Zuschauer die Geschichte durch gefundene, oder von den Protagonisten selbst angefertigte Aufnahmen erlebt, ins Fernsehen zu übertragen, stieß auf gemischte Kritiken. Die Serie The River wurde auch von den Zuschauern nicht gerade enthusiastisch aufgenommen.
Nun kehrt Pelis mit Chernobyl Diaries ins Kino zurück. Darin geht es um junge, amerikanische Touristen, die sich von einem zwielichtigen Touristenführer nach Pripyat, einer Stadt mitten in der Sperrzone rund um Tschernobyl bringen lassen, was natürlich nicht gut geht. Der Film wird traditionell und ohne "found footage" erzählt.