Adrenomedullin-Werte bei schweren COVID-19-Fällen stark erhöht
Mediziner des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) konnten in einer klinischen Studie am UKR nachweisen, dass das Peptidhormon Adrenomedullin ein Indikator für den Schweregrad einer COVID-19-Erkrankung ist. Das kann in Zukunft bei der Entscheidung helfen, ob ein Patient eine dringliche stationär-medizinische Versorgung benötigt. Um mehr über die Viruserkrankung COVID-19 herauszufinden, starteten Mediziner der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, der Interdisziplinären Notaufnahme sowie des Instituts für Pathologie bereits in der Frühphase der Pandemie im März eine klinische Studie, in der 40 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung und anderen Atemwegserkrankungen untersucht wurden. Ziel der Studie war es, Marker zu finden, die bereits in der Notaufnahme schwere COVID-19-Verläufe besser als bisher etablierte Risikoscores von milden Verläufen unterscheiden können. Dazu wurde jedem Patienten unmittelbar nach Vorstellung in der Notaufnahme Blut zur Untersuchung abgenommen. „Mittels der Blutuntersuchung wollen wir in Zukunft den behandelnden Ärzten eine Hilfestellung bei der Klassifizierung der Schwere der Erkrankung geben und eine mögliche stationär-medizinische Versorgung somit beschleunigen“, erklärt Dr. Julian Mustroph, Studiensprecher und Assistenzarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des UKR. Lesen Sie den ganzen Artikel










