Moritz Eggert über ein spannendes Konzert
Und je mehr ich mir das alles anschaue denke ich mir: Ja! So kann man es machen! Mit den simpelsten Mitteln und ohne große Requisiten oder technischen Aufwand schaffen es die vier durchweg exzellenten Musiker (zu nennen sind noch Heather Roche, Klarinette, Daniel Lorenzo, Klavier) und die sanfte musikalische Anleitung von dem auch kompositorisch vertretenen Peter Gahn und wohl gemeinschaftlicher Konzeption den Abend mit Musik von (neben den schon genannten Komponisten) Ablinger, Cassidy, Gahn, Hespos und Hirs zu einem Happening sondergleichen zu machen, das eben doch kein hohles Happening ist, sondern einfach nur ein Versuch, die Intention der Kompositionen auf eine zwingende Weise umzusetzen, die ohne die üblichen Rituale auskommt. Das ist nicht im herkömmlichen Sinne “inszeniert”, sondern einfach nur ein zwingender und fesselnder Ablauf (Kein Applaus bis zum Schluss), der stets die Spannung hält und dennoch immer nur die Musik ins Zentrum stellt. Die Musiker geben nie vor, etwas anderes als Musiker zu sein, dennoch LEBEN sie die Musik, spielen sie nicht nur.










