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Dienstag, 8. September
Abreisetag. Herman versorgt mich noch mit superfrischen Feigen aus seinem Garten. Es geht heute weiter Richtung Clermont Ferrand. Ich bin noch unschlüssig über die Strecke die ich nehmen werde. Herman empfiehlt mir über Saint Astier zu fahren und direkt auf die Autobahn über Brive-le-Gaillard nach Clermont Ferrand zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt weiss ich aber noch nicht, dass mir eine Weltreise durch die Pampa bis Saint Astier bevorsteht.
Chalais kratzt direkt an der Pforte des Perigord und als ich Saint Astier erreiche, das bereits zur Dordogne zählt, habe ich Lust auf mehr Dordogne. So fahre ich zwar auf die A89 auf, verlasse Sie aber bei der ersten Ausfahrt Perigeux Richtung Sarlat-la-Caneda.
In La Douce sind die Straßen bunt mit Girlanden aus bunten Müllsackerl geschmückt. Girlanden quer über die Straße, Girlanden am Hauptplatz, Girlanden an den Gebäuden. Der Himmel ist azurblau und bunt flattern die kunstvoll gebundenen Müllsackerl im frühherbstlichen Sonnenhimmel. Ich frage zwei hochgewachsene, zugeknöpfte, charmante Gendarmen die des Weges kommen, ob es denn eine Veranstaltung gäbe. Sie erklären mir, dass es am Vortag das Fest „La Felibrée“ gab. Die Zeitung Sud Ouest schreibt sogar dass es niemals soviele Besucher zuvor gab, bei diesem Brauchtumsfest das bereits seit 96 Jahren stattfindet. Ich nehme fast an, vor 96 Jahren ohne Plastikmüll. Aber wer weiß schon, was damals so auf den filigranen Fäden herumbaumelte, ich will’s mir gerade nicht ausmalen. Jedenfalls hübsch, macht sich gut mit dem Azurblau des Himmels. Als wir anrollen, sind bereits die Rollläden unten und die südliche Tranquillité zurück. Einige einheimische Gesichter lugen neugierig aus dem Dunkel der Bar, als wir uns am Dorfplatz einparken. Dort, wo ein Hauch patriotischen Stolzes herausdampft als ich meine Kamera zücke um die Plastikorgie zu fotografieren.
Le Bugue und Limeul stehen noch am Programm, soll ja eine der schönsten Ortschaften Frankreichs sein - Limeuil. Le Bugue ist vom Flair her keineswegs zu verachten, mit seiner typischen Bauweise der Dordogne, den tiefgezogenen Satteldächern mit Erker und Türmchen an allen Ecken und Enden. Der Wochenmarkt ist gerade vorüber und die Standler beim Aufräumen. Im Ortskern wird aufgeräumt, Kartons sind meterhoch gestapelt, Heckklappen geräuschvoll ins Schloss geschlossen, mit Hochdruckschläuchen Reste weggespült, sorgsam teure Weinflaschen verpackt und in Autos verstaut und der ein oder andere Händler versucht noch schnell seine Ware loszuwerden. Wir lassen uns breitschlagenmit einer köstlichen Schokotarte und einer Mozzarellaquiche. Zweite ist weniger berauschend, umso mehr sättigend.
Mit gefülltem Picknickkorb pilgern wir an das Ufer der Dordogne, wo Coco ein genüssliches Bad nimmt, während ich mir den Magen mit Köstlichkeiten voll schlage, bevor es zu einem Abstecher nach Limeul geht. Limeul gibt’s hoch oben und als Port Limeuil auch am Ufer der Dordogne. Im oberen Ortsteil befindet sich ein wunderschöner Schlossgarten mit Aussicht, zu erreichen bei einem steilen Fußmarsch durch die beschaulichen Gassen. Nett da, vom Hocker gerissen hat’s uns nicht.
Wir fahren weiter Richtung Sarlat. Wo wir durch das idyllreiche Beynac mit seiner Festung kommen. Unmengen von Touristen und Besuchern werden da am Parkplatz ausgespuckt, dehnen sich auf die Bundesstrasse aus und verschwinden in den engen Gassen, die sich am Felshang hochschlängeln. Da wo die Häuser wie herausgehauene Schachfiguren wirken. Ein äußerst bezaubernder Flecken Erde, wenn man sich die Massen mit Fotoapparten bewaffneten Touris wegzudenken vermag. Die Dordogne als Sehnsuchtsziel, ähnlich wie die Provence. Auf österreichisch, ein bissl wie Wachau mit Zusatzoption.
Es ist mittlerweile schon nach 16 Uhr und ich habe vor abends in Clermont-Ferrand zu sein. Zur Autobahn A20 bei Souillac, was ich zeitmäßig schwer unterschätzt hatte. Auf der Autobahn versuche ich etwas Zeit gutzumachen und komme gut voran.
Ich fahre von Brive-le-Gaillarde Richtung Paris und als ich so richtig gut drin bin im Tempo machen, macht doch glatt mein Wagen schlapp. Ein Lichtorgelkonzert am Display, akustisches und optisches Warnsignal. “Alles scheiße deine Elli” stand da, glaub ich. Oder so ähnlich halt, ohne Brille schaun die Buchstaben ja alle ziemlich ähnlich aus.
Jedenfalls, als ob die Lichter allein zu übersehen gewesen wären, furzt der Franzose ein paar Mal kräftig und nimmt eine ziemlich gedämpfte Tonlage an. Eine, die mir ganz und gar nicht gefällt. So wie kurz vorm krepieren. Grunzend quälen wir uns bei Tempo Richtung Null zur nächsten Ausfahrt, wo uns die Autobahn ausspuckt. Beim Gare de péage, zahlen darf ich noch, säuft er endgültig ab. Ein Anständiger halt. Mit letzter Kraft rollen wir auf den Parkplatz, den man mir dort dankenswerter Weise gleich ausgebreitet hat. Und dann … schau ich einfach mal nur ziemlich blöd.
Ja Kacke halt! Es ist fast 19 Uhr und eigentlich wär ich jetzt vom Fahren mal müde. So, da ich auf meinem kleinen Iphone nicht eruieren kann wo ich gerade gestrandet bin, rufe ich Herman an und bitte ihn mich auf Google Maps zu orten, damit ich genaue Angaben machen kann. Was haben wir bloss vor 20 Jahren, ohne Internet und ohne Smartphones gemacht?
Und weil ich ja schon in Übung bin mit Assistance anrufen und so, mach ich das schon wie andere Zähne putzen. Hab aber eine dumme Sumse in der Leitung, die nicht verstehen will und so muss ich unnötig bescheuert herumtelefonieren. Endlich, unwillig, desinteressiert und maulend nimmt die zuständige Assistance meine Daten auf. Ich versuche den Ortsnahmen zu buchstabieren wo ich gelandet bin. Nein nicht Brüssel - Ussel! Zwischen Tulle und Clermont-Ferrand. Tja, das finden sie nicht. Google Maps Lizenz ist offensichtlich in der Slowakei ausgelaufen. Nun will mich die Lady zurück auf die Autobahn schicken um von der Notfallsäule aus Hilfe zu rufen. Ich resigniere und frage sie missmutig sowas wie, ob sie denn einen Affen zum Frühstück gehabt hätte. Und nachdem ich mich gar nicht mehr bemühe mich verständlich zu machen, schlagen sie mir vor die französischen Kollegen zu verständigen. Na, wieso denn nicht gleich, war ja ned so schwer, oder? Nach 20 Minuten erhalten ich einen Anruf eines äußerst kompetenten Mitarbeiters der Assistance francaise, der sofort weiß wo ich bin, wie der Parkplatz aussieht und dass der nächste Depanneur nicht weit von mir entfernt ist.
Wegen des Hotels meint er, müsste ich mit der Assistance meines Landes Kontakt aufnehmen. Ich zieh eine Schnute und erklär ihm dass die dort völlig außereuropäisch, unhöflich, anstrengend und inkompetent seien. Er seufzt verständnisvoll und bietet mir sofort an, sich der Sache anzunehmen. Na, ein richtiger Franzose eben …
Nach einer Stunde und einer gefühlten Ewigkeit, es ist schon finster geworden und gegen 21 Uhr, sehe ich das Signallicht des Abschleppwagens heranbrausen. Ich springe auf die Fahrbahn und fuchtle rum, damit er mich ja nicht übersieht. Hm, naja, außer mir war eh keiner da, aber sicherheitshalber wär’s gewesen.
“Enfin” (Na endlich) rutscht es mir raus, als der Depanneur aussteigt. Er flätzt gleich zurück, dass er 2 Fälle von der Autobahn schleppen musste, die Vorrang hätten. Na gut, ich nehms zur Kenntnis und erkläre ihm, dass ich einfach nur furchtbar froh bin ihn zu sehen. Er lässt die Rampe seines Abschleppwagens runter und holpert den Citroen die Rampe hoch. Coco und ich steigen vorne ein. Hola, unsere erste Fahrt in einem Abschleppwagen …
Als wir fahrbereit sitzen, läutet sein Telefon und über Lautsprecher meldet sich die Assistance. Wir fahren Richtung Ussel und der Depanneur erklärt dass das Grand Hotel nur 100 m von der Werkstatt entfernt ist, also sehr genial. Blöderweise ist da kein Zimmer frei, und mir wird ein Zimmer im Hotel Terminus – gleich nebenan – vorgeschlagen. Ob das ok wäre, oder ob sie weitersuchen sollen. Ich sage dass es ok ist und er frägt nochmals nach ob wirklich... DAS hätte mir wohl zu denken geben sollen.
Der Depanneur lädt mich vorm Hotel ab, ich rette noch eine Tasche und meinen Rucksack bevor er mit meinem Cactus Huckepack wegfährt.
Ich betrete das Etablissement und werde selbst gleich ganz betreten. Das Haus befindet sich in einem Zustand der aussieht wie nach einem kürzlichen Bombenangriff. Generalsanierung erklärt mir die Besitzerin, von den Wänden hängen abgefranste Tapeten neben riesigen Löchern. Vermutlich haben die Tapeten zu gut geklebt ? Am Boden ausgeblichene, aufgerollte, angebissene Teppiche. Gibt es hier Gefangene die nix zu essen kriegen? Bei flackernder Friedhofsbeleuchtung bahne ich mir einen Weg in den 2. Stock zum Zimmer. Der Boden knarrt nicht nur, er ist schief wie bei einem sinkenden Schiff. Jetzt ist es amtlich. Als ich das Bad betrete hab ich Angst abzurutschen und seekrank zu werden. Die Duschkabine ist gruselig abgenutzt und pissgelb. Weil ich zum Herumzicken gerade zu müde bin, halt ich mir die Nase zu und nehm eine Dusche. Dann leg ich mich ins Bett das schräg gegenüber vom Fenster steht. Die Straßenlaterne von vis-a-vis strahlt mir wie ein Scheinwerfer ins Gesicht als ob ich auf der Bühne stehn würde. Mangels an Vorhängen beziehungsweise Rollos, ziehe ich mir die Decke über den Kopf und beschließe zu ersticken, aber das zumindest im Finstern. Nach einer einigermaßen schlaflosen Nacht reißt mich das Frühstück dazu so gar nicht vom Hocker. Die Rechnung aber schon.
La cattedrale di San Frontone (in francese cathédrale Saint-Front de Périgueux) di Périgueux, costruito inizialmente in stile romanico a partire dal XII secolo.
Storia:
Nell'XI secolo al posto di una precedente cappella del VI secolo che sorgeva sul sito della tomba di san Frontone, fu costruita una chiesa distrutta poi dall’invasione dei Normanni nel 732. Nel 1047 viene consacrata l’abbazia.
Nel 1120 un incendio distrugge la città, la vecchia chiesa e gran parte dell’abbazia.
Sui resti venne edificata una seconda grande chiesa, questa volta con pianta a croce greca, con cinque cupole, in stile romanico-bizantino;
la chiesa addossata al monastero, fu completata nel 1173.
Fu danneggiata dall'occupazione protestante tra il 1575 e il 1581 e nel 1669 vi fu spostata la sede vescovile.
Nel XVII secolo le cupole furono ricoperte da un tetto a causa delle infiltrazioni e fu integralmente restaurata e ampiamente rimaneggiata tra il 1852 e il 1902 dagli architetti Paul Abadie, Brugère e Boeswilwald.
Paul Abadie si ispiro' alla cattedrale di San Frontone per il progetto della basilica del Sacro Cuore di Montmartre (1876).
Come il San Marco a Venezia, ha per modello architettonico la chiesa SS. Apostoli di Costantinopoli. Però a Saint Front mancano i matronei e il rivestimento musivo. L’impianto di tipo centrale a cinque cupole presenta due cappelle orientate nel transetto e i quattro piloni centrali composti da quattro pilastri quadrati ciascuno.
Architettura:
Esaminando la mappa di Saint-Front, notiamo che il telaio è formato da dodici pilastri molto spesse che interconnettono le pareti di spessore molto più piccolo. Questi pilastri, che sostengono cinque cupole sono posti a formare quattro angoli interni del centro dell'edificio e dei suoi otto angoli salienti, e la loro disposizione è tale che ciascuno dei cinque si forma di croce.
La facciata occidentale formata dal portico, la cui parete anteriore ha spessore non inferiore a tre metri e mezzo, su due piani, quello inferiore, completamente nudo, è trafitto da una porta a cuspide allargata all'interno. Il piano superiore, separati l'uno dall'altro da un cornicione mensole, è un po 'su quest'ultimo in pensione e serve come base di campanile, ed è ornato sul suo facce laterali due grandi archi a tutto sesto, inquadrando due finestre i cui stipiti colonne sono allineati, e che entra i giorni del doppio all'interno del portico lanterna. Una cornice tra le mensole che sono mostri scolpiti, coronano questa seconda fase, che offre solo una baia sulla sua faccia anteriore.